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Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung,
Wissenschaft, Forschung und Kultur
: Thema: Ministerien & Behörden

Dr. Dorit Stenke

Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur

Bildungsministerin Stenke im Landtag:

„10-Punkte-Plan ist Bildungsoffensive gegen Antisemitismus und für sichtbares jüdisches Leben“

Letzte Aktualisierung: 28.01.2026

KIEL. Bildungsministerin Dr. Dorit Stenke hat heute (28. Januar) im Landtag die Umsetzung des 10-Punkte-Plans für jüdisches Leben in Schleswig-Holstein vorgestellt. Der Plan hat das Ziel, Antisemitismus entschieden zu bekämpfen und jüdisches Leben im Land sichtbar zu machen. 

„Antisemitismus und Rassismus haben keinen Platz in Schleswig-Holstein. Umso entschiedener stehen wir als Landesregierung, als Gesellschaft und als Menschen dagegen ein“, betonte Bildungsministerin Stenke und verurteilte auch den Vandalismus am Mahnmal der Synagoge in Kiel am vergangenen Wochenende ausdrücklich. Der 10-Punkte-Plan setzt einen besonderen Schwerpunkt im Bildungsbereich. „Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung“, zitierte Bildungsministerin Stenke den Philosophen und Soziologen Theodor W. Adorno. Entsprechend ist der Plan auch als Bildungsoffensive angelegt, die Schulen, Hochschulen sowie außerschulische Lernorte und Gedenkstätten einbezieht. 

Zu den bereits umgesetzten Maßnahmen zählt die Änderung des Schulgesetzes im August 2024, mit der die Prävention von Antisemitismus verbindlich verankert wurde. Die Auseinandersetzung mit Antisemitismus ist zudem als Aufgabe aller Fächer in den Fachanforderungen festgeschrieben. Leitfäden, Präventions- und Interventionskonzepte des IQSH sowie die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften unterstützen die Schulen dabei. Auch Gedenkstättenfahrten werden weiter gefördert und Angebote professionalisiert. 

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Landesaktionsplan gegen Antisemitismus und für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens, der in Kürze vorgestellt wird. Er bündelt erstmals alle bestehenden Maßnahmen und ergänzt sie um 31 neue. „Wir setzen auf Sensibilisierung, Aufklärung, Dialog und Begegnung – und wo nötig auch auf Strafverfolgung“, so Ministerin Stenke und schloss ihre Rede mit den Worten: „Bleiben wir Menschen – gemeinsam!“

Verantwortlich für diesen Pressetext:
Wilko Huper | Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur | Brunswiker Straße 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-2369 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de

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