KIEL. Gemeinsames Statement der Bildungsministerin und des Beauftragten für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus anlässlich der Verwüstung am Mahnmal der Synagoge Kiel am vergangenen Wochenende.
Beiden sagten heute (26. Januar) in Kiel:
„Am Wochenende wurden niedergelegte Gegenstände und Blumen entfernt und zerstört. Wir verurteilen diesen Anschlag auf das Andenken und Gedenken, auch in Anbetracht des morgigen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Dies ist kein harmloser Vorfall, dies ist vielleicht sogar eine neue Stufe der Eskalation. Und es ist die Schändung eines Ortes, der für die schleswig-holsteinische Erinnerungskultur und das jüdische Leben in unserem Bundesland von immenser Bedeutung ist. Wir alle müssen in diesem Moment Haltung zeigen und widersprechen. Dieser Vorfall muss alle Demokratinnen und Demokraten in unserem Land schmerzen. Es ist ein feiger Akt, der uns deutlich vor Augen führt, dass Antisemitismus allgegenwärtig ist. Wir bitten mögliche Zeuginnen und Zeugen sich an die Polizei zu wenden damit die Täter gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden können.“
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