KIEL. Der Minderheitenbeauftragte des Ministerpräsidenten, Johannes Callsen, hat heute (15. Januar) einen Förderbescheid über die zweijährige institutionelle Förderung für die Jahre 2026 und 2027 an die den Sydslesvigsk Forening e. V. (SSF) übergeben.
Die SSF-Vorsitzende Gitte Hougaard-Werner nahm den Förderbescheid entgegen. Der SSF ist die kulturelle Hauptorganisation der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein. Er setzt sich für den Erhalt der dänischen Sprache und Kultur ein und vertritt die Interessen der Minderheit national und international. Damit setzt das Land die bewährte Praxis der mehrjährigen Zuwendungsbescheide fort, um dem SSF Planungssicherheit zu gewährleisten. Die Kulturarbeit und die minderheitenpolitische Arbeit des Vereins liegen im besonderen Landesinteresse.
Johannes Callsen betont: „Die dänische Minderheit ist ein lebendiger und unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft. Mit der kontinuierlichen Förderung des Sydslesvigsk Forening e. V. stärken wir nicht nur die kulturelle Vielfalt in unserem Land, sondern setzen auch ein klares Zeichen für den Schutz von Minderheitenrechten. Die Erhöhung der Mittel unterstreicht die Wertschätzung des Landes für die wichtige Arbeit des SSF.“
Für das Jahr 2026 sind im Haushalt des Landes 872.500 Euro für die Förderung des SSF veranschlagt – eine Steigerung um 18.500 Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Förderung dient der Interessenvertretung der dänischen Minderheit gegenüber Parlamenten, Regierungen und Verwaltungen sowie der Kulturarbeit, darunter Unterstützung von Theatern, Konzerten, der Laienmusik und Erwachsenenbildung. Von der Summe sind 133.000 Euro zweckgebunden für den Betrieb des Danevirke Museums und 5.000 Euro für das Projekt „De Junge i Slesvig“ vorgesehen. Ein Teil der Mittel kann vom SSF an einige der ihm angeschlossenen Vereine weitergegeben werden.
Verantwortlich für diesen Pressetext: Dörte de Graaf | Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur | Brunswiker Straße 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-2369 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de