KIEL. „Jugendoffiziere sind gesellschaftliche Brückenbauer, die Lehrkräfte an unseren Schulen unterstützen und wichtige Impulse für die demokratische Willensbildung junger Menschen setzen“
, erklärt Bildungsministerin Dorit Stenke heute (16. Oktober) vor dem Hintergrund der Landtagsbefassung mit dem Thema Jugendoffiziere schriftlich. Da Ministerin Stenke im Landtag abwesend ist, trägt Justiz- und Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken ihre Rede stellvertretend vor.
Seit 2001 unterstützt Schleswig-Holstein den Einsatz von Jugendoffizieren an Schulen, seit 2021 auf Grundlage einer Kooperationsvereinbarung mit dem Landeskommando. Damit gehört das Land zu den neun Bundesländern mit einer fest vereinbarten Zusammenarbeit. Basis der Kooperation ist der Beutelsbacher Konsens.
Jugendoffiziere treten mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 9 bis 13 in den Dialog und vermitteln Chancen und Herausforderungen bündnisorientierter Sicherheitspolitik. Sie orientieren sich dabei an den Fachanforderungen, abgestimmt mit IQSH und SHIBB. „Sie werben nicht um Nachwuchs für die Bundeswehr, sondern fördern Analyse-, Urteils- und Handlungskompetenzen“
, erläutert Ministerin Stenke. Ihre mehrjährige Ausbildung und Expertise machen sie zu wichtigen Ansprechpartnern gegen Fehl- und Desinformationen.
2024 fanden in Schleswig-Holstein 95 Veranstaltungen statt – mit 1.216 Schülerinnen und Schülern der 12. Klassen und 564 Berufsschülerinnen und -schülern. „Weil sie komplexe Zusammenhänge neutral und verständlich vermitteln, tragen Jugendoffiziere maßgeblich zur politischen Bildung bei. Deshalb setzen wir die bewährte Kooperation fort“
, erklärt Ministerin Stenke.
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