KIEL. Die „Kieler Woche“
soll Immaterielles Kulturerbe (IKE) werden. Das ist eine von drei Vorschlägen, die das Kulturministerium an die Kultur-Ministerkonferenz der Länder (Kultur-MK) weitergegeben hat. Weitere Vorschläge sind die „Volkshochschule: Wissen teilen“
sowie die „Traditionelle Ausbildung der Holzbildhauerei an Berufsfachschulen“
. Das teilte Kulturministerin Karin Prien heute (26. März) mit. „Die ‚Kieler Woche‘ ist Schleswig-Holstein pur: Internationaler Segelwettbewerb auf dem Wasser, ein buntes Volksfest an Land und die traditionelle Windjammer-Parade. Ein Fest, das seit Ende des
19. Jahrhunderts das Land prägt und auch auf Empfehlung des schleswig-holsteinischen Länderbeirats als Kulturform in das nationale Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen werden sollte “
, sagte sie in Kiel.
Im Herbst entscheidet das unabhängige Fachkomitee der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. (DUK), ob die in Schleswig-Holstein eingereichten Anträge für das Bundesweite Verzeichnis Immaterielles Kulturerbe vorgeschlagen werden. Anschließend werden die Nominierungen des Fachkomitees der Kultur-Ministerkonferenz (Kultur-MK) zur Beschlussfassung vorgelegt. Die endgültige Entscheidung wird Anfang 2025 getroffen.
Aus Schleswig-Holstein sind folgende Kulturformen bisher als Immaterielles Kulturerbe anerkannt: Traditionelle Knickpflege, Biikebrennen, Helgoländer Dampferbörte, Ringreiten, Trakehner-Zucht sowie länderübergreifend aus dem norddeutschen Raum die „Niederdeutsche Bühnentradition“. Zudem wurde das „Zusammenleben von Minderheiten und Mehrheiten im deutsch-dänischen Grenzland“ als das Gute-Praxisbeispiel anerkannt.
Weitere Informationen zum Verfahren unter Kultur und Natur | Deutsche UNESCO-Kommission
Verantwortlich für diesen Pressetext: Beate Hinse | Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-2369 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de