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Ministerium für Justiz und Gesundheit : Thema: Ministerien & Behörden

Prof. Dr. Kerstin von der Decken

Ministerin für Justiz und Gesundheit

Weichenstellung für Großprojekt: Sana Kliniken Lübeck sollen Ersatzneubau erhalten

Land, Kreise und kreisfreie Städte wollen 180 Millionen Euro für einen Ersatzneubau der Sana Kliniken Lübeck investieren. Seit 2020 sind die Krankenhausinvestitionen in Schleswig-Holstein um mehr als 60 Prozent gesteigert worden.

Letzte Aktualisierung: 27.01.2026

Der Landeskrankenhausausschuss (LKHA) Schleswig-Holstein hat Entscheidungen zum weiteren Investitionsprogramm für Krankenhäuser getroffen. Der Ausschuss hatte am 09. Januar getagt und im Nachgang einen Umlaufbeschluss zu einem weiteren Großprojekt im Land eingeleitet, der jetzt gefasst wurde: Der Ersatzneubau der Sana Kliniken Lübeck ist in das Investitionsprogramm des Landes aufgenommen worden.

Seit 2020 Krankenhausinvestitionen um mehr als 60 Prozent gesteigert

Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken erläutert: "Der Aus­schuss hat dem Vorschlag des Ministeriums zugestimmt, einen Ersatzneubau für die Sana Kliniken Lübeck in das Investitionsprogramm mit 180 Millionen Euro aufzunehmen. Das ist eine sehr gute Nachricht für den gesamten östlichen Landesteil. Damit setzen wir, d.h. Land, Kreise und kreisfreien Städte, unseren konsequenten Weg zur Sicherung der stationären Versorgung mit wichtigen Investitionen fort. Seit 2020 haben wir unsere Krankenhausinvestitionen in Schleswig-Holstein um mehr als 60 Prozent gesteigert. Das verdeutlicht, dass wir unsere Verantwortung für die Klini­ken sehr ernst nehmen."

Zeitgemäße und effiziente Versorgung

Der Ersatzneubau in Lübeck, für den der Weg mit der heutigen Entscheidung frei gemacht ist, soll den Altbau der Sana Kliniken ersetzen und auch zukünftig eine zeitgemäße und effizi­ente Patientenversorgung ermöglichen. Das Großprojekt reiht sich in Maßnahmen zur Sicherung der stationären Versorgung im Land ein. Es wird über mehrere Haushaltsjahre verteilt finanziert werden. "Trotz notwendiger Haushaltskonsolidierung investieren wir fortlaufend in Schleswig-Holsteins Kliniken. Bei den Maßnahmen legen wir Wert darauf, dass sie der auf Bundesebene weiterhin in Arbeit befindlichen Krankenhausreform weder vorgreifen noch zuwiderlaufen. Wir denken die Reform mit", betont Ministerin von der Decken.

Große Baumaßnahmen im Fokus

Nach den vorliegenden Zahlen haben Land und Kommunen im Jahr 2025 rund 160 Millionen Euro in Schleswig-Holsteins Kliniken investiert (158,5 Mio. Einzel- und pauschale Fördermittel). Zu den Baumaßnahmen, für die Investiti­onsmittel im Jahr 2025 bereitgestellt wurden, gehören beispielsweise Baumaßnahmen am Städtischen Krankenhaus in Kiel (Fortsetzung Haus 6), der Klinikanbau mit Pallia­tivstation am St. Elisabeth Krankenhaus in Eutin, der Psychiatrie-Neubau am Westküsten­klinikum in Heide, das Notfallzentrum in Reinbek oder der neue Pflegecampus auf dem Gelände des St. Adolf-Stifts in Reinbek. In den Vorjahren beliefen sich die Investitionsför­derungen (Einzel- und pauschale Förderung) auf 154,2 Mio. Euro (2024), 125,6 Mio. Euro (2023), 106,9 Mio. Euro (2022), 103,0 Mio. Euro (2021), 97,0 Mio. (2020).

Statistik zu Krankenhausinvestitionen
Überblick zu den Krankenhausinvestitionen seit 2020: Einzel- und pauschale Förderung

In der Januar-Sitzung hat der LKHA neben dem Großprojekt in Lübeck weiteren sechs kleineren Maßnahmen zur Aufnahme in das Investitionsprogramm zugestimmt: Diese be­treffen Investitionen in die Infrastruktur am Städtischen Krankenhaus Kiel, in die Ausbil­dungsinfrastruktur am Westküstenklinikum in Heide sowie bauliche und technische Maß­nahmen in Ratzeburg, Breklum und Rickling.

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