SCHLESWIG. Justizstaatssekretärin Birgit Heß hat heute (1. April) die 43 neuen Referendarinnen und Referendare im Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht in Schleswig begrüßt. Die Staatssekretärin und der Präsident des Oberlandesgerichts Dirk Bahrenfuss händigten die Einstellungsurkunden aus und verpflichteten die Referendarinnen und Referendare. Sie beginnen mit dem heutigen Tag in den Landgerichtsbezirken Lübeck und Itzehoe ihre Ausbildung im Strafrechtsbereich. An die Referendarinnen und Referendare gewandt sagte die Staatssekretärin in ihrem Grußwort: „Ich freue mich sehr, dass Sie sich nach Ihrem erfolgreich absolvierten Studium und dem ersten Staatsexamen entschieden haben, Ihr Referendariat in Schleswig-Holstein zu machen. Die vor Ihnen liegende Zeit ist Ihre Chance, eigene Eindrücke von verschiedenen Tätigkeitsbereichen zu sammeln. In der schleswig-holsteinischen Justiz arbeiten wir stetig daran, Ihnen ein modernes Referendariat zu ermöglichen. Dazu stehen wir im ständigen und engen Austausch mit dem Referendarrat. Um das Erleben Ihrer Ausbildung zu optimieren, werden wir zeitnah die Plattform „easyfeedback“ einführen, mit der Sie Ihre einzelnen Ausbildungsveranstaltungen evaluieren können. Ich wünsche Ihnen alles Gute, viele spannende und bereichernde Eindrücke und vor allem viel Erfolg für die anstehenden Herausforderungen.“
Die Referendarinnen und Referendare werden wie in der Juristenausbildungsverordnung vorgesehen nach der Strafrechtsstation bei den Staatsanwaltschaften (3,5 Monate) im Amtsgericht oder Landgericht im Zivilbereich tätig sein (4,5 Monate). Danach folgt eine Station im Verwaltungsbereich (4 Monate), ehe die Referendarinnen und Referendare beim Rechtsanwalt tätig sind (9 Monate) und am Ende dieser Station acht Examensklausuren schreiben. Abschließend können sie für die Wahlstation (3 Monate) aus den verschiedenen Bereichen auswählen und absolvieren zum Schluss eine mündliche Prüfung. Die schriftlichen Examensprüfungen können die Referendarinnen und Referendare in den digitalen Prüfungszentren in Hamburg und Schleswig auch am Computer absolvieren.
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