BOOSTEDT. Insgesamt 20 Anwärterinnen und Anwärter des Allgemeinen Vollzugs- und des Abschiebungshaftvollzugsdienstes haben heute (27. März) ihre Ernennungsurkunden erhalten. Sie haben eine zweijährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und werden künftig in den Justizvollzugsanstalten in Schleswig-Holstein und in der Abschiebungshafteinrichtung Glückstadt tätig sein.
Justizstaatssekretärin Birgit Heß sagte bei der Überreichung der Urkunden: „Unser Strafvollzug verfolgt im Umgang mit den Gefangenen ein anspruchsvoll ausbalanciertes Ziel: Es geht um Resozialisierung und gesellschaftliche Wiedereingliederung einerseits und den Vollzug der Freiheitsstrafe andererseits. Sie als Vollzugsbeamtinnen und Vollzugsbeamte sorgen durch Ihre Arbeit mit den Gefangenen dafür, dass beides gelingt. Dabei werden hohe Anforderungen an Sie gestellt. Ihre Aufgabe verlangt ein hohes Maß an charakterlicher Reife, Konfliktfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Fingerspitzengefühl, Verständnis, Entscheidungskraft und Haltung. Der Dienst im Justizvollzug ist abwechslungsreich und interessant, gleichzeitig jedoch in hohem Maße herausfordernd. Teilweise kann er auch persönlich belastend sein. Sie haben in Ihrer Ausbildung wertvolle Fähigkeiten erlernt und erfolgreich nachgewiesen, dass Sie einer solchen Aufgabe gewachsen sind. Das gilt auch für den Umgang mit Untergebrachten in der Abschiebungshaft. Sie haben es oft mit Menschen zu tun, die psychische und zum Teil traumatische Belastungssituationen zu bewältigen haben. Sie nehmen eine gesellschaftlich bedeutungsvolle Aufgabe in einem sensiblen Umfeld wahr. Für Ihre Bereitschaft, diese anspruchsvollen Tätigkeiten auszuüben, danke ich Ihnen allen im Namen der Landesregierung sehr. Wir sind froh, Sie begrüßen zu dürfen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei ihren neuen Aufgaben“, so Heß.
Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten und beruflichen Perspektiven in der Justiz sind zu finden unter www.schleswig-holstein.de/karriere. Einblicke in den beruflichen Alltag im Vollzugsdienst bietet dieses Video unter schleswig-holstein.de - Landesportal Schleswig-Holstein - Arbeiten im Justizvollzug.
Verantwortlich für diesen Pressetext: Oliver Breuer / Christian Kohl / Max Keldenich | Ministerium für Justiz und Gesundheit | Lorentzendamm 35, 24103 Kiel | Telefon 0431 988-2654 | E-Mail: pressestelle@jumi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/mjg