KIEL. In Kiel hat heute (17.2.) unter Beteiligung von 10 Staatsanwältinnen und Staatsanwälten sowie rund 400 Polizeikräften eine konzentrierte Aktion gegen organisierte Betäubungsmittelkriminalität stattgefunden. Darüber infomierten Staatsanwaltschaft und Polizei am Vormittag. Mehr als 40 Durchsuchungsobjekte in mehr als 30 Ermittlungsverfahren wegen Betäubungsmitteldelikten waren Gegenstand der Aktion, die mehrere Monate vorebereitet wurde.
Justizministerin Kerstin von der Decken betont: "Die konzentrierte Aktion ist ein wichtiger Schlag gegen die organisierte Kriminalität in Schleswig-Holstein. Mein Dank gilt allen Beteiligten der Staatsanwaltschaft Kiel und der Landespolizei für die engagierte Arbeit. Neben den konkreten Ermittlungen setzt die Justiz in Zusammenarbeit mit der Polizei damit auch ein Zeichen, dass alle Akteure konsequent gegen organisierte Kriminalität in Schleswig-Holstein vorgehen. Neben den örtlichen Staatsanwaltschaften trägt dazu auch die Zusammenarbeit mit der landesweiten und bei der Generalstaatsanwaltschaft eingerichtete Koordinierungs- und Ermittlungseinheit zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (KE OK) bei."
Innenministerin Magdalena Finke ergänzt: „Mit dem heutigen Einsatz haben Polizei und Staatsanwaltschaft ein deutliches Zeichen gegen den organisierten Drogenhandel in Kiel gesetzt. Die Ermittlerinnen und Ermittler haben mit großem Aufwand über Monate hinweg Strukturen aufgeklärt, die für den Handel mit Betäubungsmitteln im Stadtteil Gaarden verantwortlich sind. Ziel ist es, diese kriminellen Netzwerke nachhaltig zu zerschlagen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen beteiligten Einsatzkräften, die mit hoher Professionalität und großem Engagement an dieser komplexen Maßnahme mitwirken.“
Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel zur konzentrierten Aktion.
Verantwortlich für diesen Pressetext: Oliver Breuer / Christian Kohl / Max Keldenich | Ministerium für Justiz und Gesundheit | Lorentzendamm 35, 24103 Kiel | Telefon 0431 988-2654 | E-Mail: pressestelle@jumi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/mjg