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Ministerium für Justiz und Gesundheit : Thema: Ministerien & Behörden

Prof. Dr. Kerstin von der Decken

Ministerin für Justiz und Gesundheit

Gleichstellungsministerin Sütterlin-Waack gratuliert Lübecker Frauenkommunikationszentrum Aranat zum 30jährigen Bestehen

Letzte Aktualisierung: 13.09.2019

LÜBECK. Im Rathaus der Hansestadt ist heute (13. September) das 30jährige Bestehen des Frauenkommunikationszentrums Aranat mit Fachbereich Tara-Migrationsberatung gefeiert worden. In Ihrem Grußwort dankte Gleichstellungsministerin Sabine Sütterlin-Waack dem Verein für dessen Arbeit: "Aus Sicht der Landesregierung nehmen die Frauenberatungsstellen neben den Frauenhäusern und KIK, dem Kooperations- und Interventionskonzept, einen wichtigen Bereich im Gewaltschutz ein. Seit nunmehr 30 Jahren setzt sich das Frauenkommunikationszentrum für die Selbstbestimmung und Teilhabe von Frauen und Lesben in allen politischen und gesellschaftlichen Bereichen ein. Der Fachbereich Tara-Migrationsberatung hat sich dabei auf die in Lübeck lebenden Frauen mit Migrationshintergrund spezialisiert, um ihnen ein gesellschaftliches Zusammenleben mit eigener Identität und eigenem Bewusstsein zu ermöglichen sowie Vorurteile und Benachteiligungen abzubauen", sagte die Ministerin.

Das Land Schleswig-Holstein fördert Aranat e.V. über das Finanzausgleichsgesetz und zusätzliche Landesmittel in diesem Jahr mit insgesamt rund 70.000 Euro. Um die Förderung der Frauenfacheinrichtungen langfristig auf eine verlässliche und belastbare Grundlage stellen zu können, plant die Landesregierung eine Bedarfsanalyse, die das gesamte Hilfesystem in den Blick nimmt. Dazu läuft derzeit das Vergabeverfahren. "Nur so kann die Neuordnung der Finanzierung des gesamten Unterstützungssystems für von Gewalt betroffene Frauen auf eine nachhaltige Grundlage gestellt und belastbare Indikatoren entwickelt werden", erläuterte Sütterlin-Waack. "Welchen Umfang die Förderung der Frauenberatungsstellen zukünftig einnehmen wird, werden unter anderem die Ergebnisse der Bedarfsanalyse aufzeigen. Dieses umfangreiche finanzielle Engagement des Landes zeigt, dass die Landesregierung dem Gewaltschutz in Schleswig-Holstein eine besondere Bedeutung beimisst und erhebliche Anstrengungen übernommen hat, um eine bedarfsgerechte Finanzierung sicherzustellen."

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