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Ministerium für Justiz und Gesundheit : Thema: Ministerien & Behörden

Prof. Dr. Kerstin von der Decken

Ministerin für Justiz und Gesundheit

Europaministerin Sütterlin-Waack besucht Ministeriums-Infostand zu EU-Förderprogrammen und zur Europawahl 2019 auf der NORLA

Letzte Aktualisierung: 31.08.2018

RENDSBURG. Europaministerin Sabine-Sütterlin-Waack hat heute (31. August) den Informationsstand ihres Ministeriums auf der Landwirtschaftsmesse NORLA besucht. Unter anderem werden dort, mit Blick auf die am 26. Mai 2019 stattfindenden Wahlen zum Europäischen Parlament, Informationen über das Europäische Parlament und weitere Organe der Europäischen Union gegeben. "Die Rolle des Europäischen Parlaments wird leider immer noch unterschätzt. Das ist auch ein Grund für die im Vergleich zur Bundestagswahl niedrige Wahlbeteiligung", sagte die Ministerin. "Dabei hat das Europäische Parlament wichtige Funktionen und Entscheidungskompetenzen, und Deutschland hat dort die mit Abstand meisten Abgeordneten. Das bedeutet, dass wir in diesem Parlament großes Gewicht haben. Ich appelliere deshalb an alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Stimme nicht zu verschenken, und im nächsten Jahr zur Europawahl zu gehen", betonte Sütterlin-Waack.

Auch in diesem Jahr stellt das Europaministerium auf der NORLA wieder ein Projekt aus einem der Interreg-Förderprogramme der Europäischen Union vor, mit denen die Zusammenarbeit von Regionen über Grenzen hinweg im Nordsee- und Ostseeraum gefördert werden. Seit Juli 2018 kümmern sich neun Institutionen im Projekt "North Sea Wrecks" um Gefahren, die von Munitionsaltlasten, Treibstoffen und anderen gefährlichen Stoffen in Wracks am Grunde der Nordsee ausgehen. Das Interreg-Programm fördert den Verbund mit Mitteln der Europäischen Union. Schleswig-Holstein ist mit dem Institut für Toxikologie der Universität Kiel und der EGEOS GmbH beteiligt. "Dieses Projekt ist ein hervorragendes Beispiel für die Zusammenarbeit von Akteuren in Europa über Grenzen hinweg", erklärte die Europaministerin. "Wie viele andere Projekte zeigt es sehr eindrucksvoll, wie wichtig die regionale Zusammenarbeit ist. So werden Probleme gemeinsam angegangen und zum Nutzen aller gelöst. Dies wäre ohne den rechtlichen und finanziellen Rahmen, den die EU mit ihren Förderprogrammen bietet, sehr viel schwieriger."

Aussteller und Besucher können noch bis zum 2. September auf der NORLA täglich von 9.00-18.00 Uhr in Halle 2 den Stand des Europaministeriums besuchen.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Oliver Breuer | Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung | Lorentzendamm 35, 24103 Kiel | Telefon 0431  988-3706 | Telefax 0431  988-3704 | E-Mail: | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter | Das Ministerium finden Sie im Internet unter  

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