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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

"Politik trifft Wissenschaft"

In Kiel haben Ministerpräsident Günther und Forschungsministerin Stenke zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der schleswig-holsteinischen Hochschulen zum Wissenschaftsempfang der Landesregierung begrüßt.

Letzte Aktualisierung: 19.05.2026

Gruppenbild
Auf dem Empfang hat Ministerpräsident Daniel Günther (l.). gemeinsam mit Forschungsministerin Dr. Dorit Stenke (r.) Förderbescheide an sechs Forschungsprojekte zum Schwerpunktthema Lebenswissenschaften überreicht.

Ob Erneuerbare Energien, Künstliche Intelligenz oder Maritime Wirtschaft: Schleswig-Holsteins Wissenschaftslandschaft strahlt längst über seine Landesgrenzen hinaus.

Um die Hochschulen für ihre Arbeit zu würdigen, hat die Landesregierung zum traditionellen Wissenschaftsempfang "Politik trifft Wissenschaft" eingeladen. Gut 40 neu berufene Professorinnen und Professoren sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der schleswig-holsteinischen Hochschulen folgten der Einladung nach Kiel.

Kooperationen ausbauen

"Wir haben starke Hochschulen, engagierte Forschende und sehr gute Rahmenbedingungen", lobte der Regierungschef auf dem Empfang. Doch der Wissenstransfer müsse strategisch weiter vorangetrieben werden. "Wir wollen unsere Forschungsprofile weiterentwickeln, Kooperationen ausbauen, mehr Drittmittel einwerben und Forschung sichtbarer machen." So könne die Wissenschaft in Schleswig-Holstein ein noch stärkerer Innovationstreiber und größerer Faktor für Wertschöpfung werden.

Lösungen finden

Die Hochschulen im Land könnten für viele aktuelle Herausforderungen Lösungen liefern, sagte Günther. Dazu zählten etwa die Energiewende, Gesundheitsversorgung oder der maritime Sektor. Gerade jetzt brauche es mehr Mut, Entschlossenheit und positives Denken. "Wir müssen uns wieder mehr zutrauen und auf die eigenen Stärken vertrauen", betonte der Ministerpräsident. "Das muss unsere Antwort grundsätzlich in Deutschland sein." Dafür wolle das Land ein Vorbild sein.

Wissenschaftssystem weiterentwickeln

In den vergangenen Jahren habe die Landesregierung damit begonnen, das Wissenschaftssystem in Schleswig-Holstein weiterzuentwickeln, berichtete Günther. Das Ziel sei, das Land bis Mitte des Jahrzehnts zu den forschungsstärksten und sichtbarsten Wissenschaftsregionen Deutschlands weiterzuentwickeln. "Daran wollen wir in den kommenden Jahren arbeiten", sagte der Ministerpräsident. "Und wir wollen dieses ehrgeizige Ziel gemeinsam mit Ihnen erreichen."

Fonds für Forschungsinitiativen

Um die wissenschaftliche Arbeit der Hochschulen zu stärken, hat die Landesregierung unter anderem den Ideenfonds eingerichtet. Damit unterstützt sie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Schleswig-Holstein beim Einwerben von Drittmitteln. Wenn sich diese beispielsweise beim Bund, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) oder der Europäischen Union um größere Fördersummen bewerben wollen, können sie mithilfe des Ideenfonds etwa Personal- und Sachkosten sowie Kosten für Workshops und Tagungen decken.

Förderbescheide überreicht

Auf dem Empfang überreichte der Ministerpräsident gemeinsam mit Forschungsministerin Dr. Dorit Stenke daher die Förderbescheide der fünften Ausschreibungsrunde. Die sechs Forschungsprojekte zum Schwerpunktthema Lebenswissenschaften erhalten damit Fördermittel in Höhe von insgesamt 200.000 Euro. "Schleswig-Holstein verfügt in den Lebenswissenschaften über besondere Kompetenzen – von der Entzündungsforschung über die Evolutionsbiologie bis zu den Agrar- und Ernährungswissenschaften", sagte Forschungsministerin Dr. Stenke. "Die Landesregierung will diese Potenziale gezielt weiterentwickeln und die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen stärken."

Zentrales Zukunftsfeld

Die Lebenswissenschaften seien ein zentrales Zukunftsfeld für das Land, betonte Stenke. Kaum ein anderer Bereich sei so innovativ, mache so schnelle Fortschritte und sei so nah dran an den großen Fragen der aktuellen Zeit. "Dank erstklassiger Forschung und einer starken Infrastruktur entstehen hier bahnbrechende Erkenntnisse – und Lösungen für die Herausforderungen unserer Gesellschaft", sagte sie.

Weitere Informationen

Das Land hat den Ideenfonds im Frühjahr 2024 eingerichtet. Seitdem konnten sich dadurch sieben der geförderten Projekte erfolgreich im Wettbewerb bei Drittmittelgebern durchsetzen: Während das Land die Projekte mit 1.635.574 Euro unterstützt hat, konnten die Initiativen 24.876.585 Euro an Drittmitteln einwerben.

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