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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Der Sprachpartner mit künstlicher Intelligenz

In Niebüll hat Digitalisierungsminister Dirk Schrödter einen Förderbescheid in Höhe von 290.000 Euro an das Start-up "Simulacron" für ihr KI-Projekt überreicht.

Letzte Aktualisierung: 30.04.2026

Gruppenbild
In Niebüll hat Digitalisierungsminister Dirk Schrödter den Projektverantworlichen den Förderbescheid überreicht. Erste Reihe v.l.n.r.: Boris Böge (Simulacron), Digitalisierungsminister Dirk Schrödter, Cai Xiang (Simulacron); zweite Reihe v.l.n.r.: Eike Zimmermann (KI.SH), Landtagsabgeordneter Manfred Uekermann 

Sprachen lassen sich am einfachsten durch das aktive und regelmäßige Sprechen erlernen. Konsequenter Einzelunterricht ist jedoch in Schulen, Unternehmen oder im Privatleben praktisch nicht umsetzbar.

Das Start-up Simulacron aus Niebüll entwickelt mithilfe von Künstlicher Intelligenz einen Sprachpartner, der Lernenden rund um die Uhr mündliche Konversationen ermöglicht – authentisch, flexibel und sicher. Minister Schrödter überreichte den Unternehmensgründern Cai Xiang und Boris Böge im Nordfriesischen Innovations Center (NIC) einen Förderbescheid in Höhe von rund 290.000 Euro und machte sich vor Ort unter anderem beim Dänisch-Praxistest ein Bild vom Entwicklungsstand des Projekts.

Innovationsgeist an der Westküste

"Der KI-Sprachpartner bietet großes Potenzial und eine echte Marktlücke, zum Beispiel bei der digitalen Unterstützung an Volkshochschulen, im Kulturbereich, aber auch in der Wirtschaft, Pflege und Verwaltung", sagte Schrödter. "Es ist beeindruckend zu sehen, welcher Innovationsgeist hier an der Westküste herrscht und wie weit die Entwicklung des Projekts in kurzer Zeit fortgeschritten ist."

KI-Sprachpartner soll auch Friesisch sprechen können

Das Projekt verfolgt einen zweigleisigen Ansatz: eine in Deutschland gehostete Cloud-Lösung sowie eine lokale, vollständig offline-fähige Version für Schulen, Bibliotheken und Unternehmen. Die lokale Version verarbeitet Daten ausschließlich vor Ort und kann ohne Internetverbindung betrieben werden. Das Projekt setzt auf kleinere, spezialisierte KI-Modelle, die mit geringem Rechenaufwand auch unabhängig von Cloud-Diensten Dritter betrieben werden können. Eine integrierte Videofunktion ergänzt das Sprachtraining um visuelle Interaktion.

Im Rahmen des Projekts wird die Plattform gezielt um regionale und Minderheitensprachen wie Friesisch erweitert, um deren langfristigen Erhalt durch niedrigschwellige KI-Lernangebote zu unterstützen. Die entwickelten Systeme und Modelle sind auf Nachhaltigkeit und langfristigen Betrieb ausgelegt, ohne Abhängigkeit von externen Schnittstellen.

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