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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Ein Beruf mit Sinn

Julienne hat im August 2025 ihre Ausbildung zur Regierungsobersekretärin begonnen. Seitdem sammelt sie Erfahrungen in verschiedenen Behörden und entdeckt dabei die Vielfalt der Landesverwaltung.

Letzte Aktualisierung: 17.04.2026

Eine junge Frau steht an der Kieler Förde und lächelt in die Kamera.
Julienne ist in Schleswig-Holstein aufgewachsen. Für sie stand schon lange fest, dass sie nach ihrer Schulzeit im echten Norden bleiben will.

Ob Personal oder Haushalt, Umweltschutz oder Gesundheit: In der Landesverwaltung stehen Regierungsobersekretärinnen und -sekretären viele Türen offen. Julienne Ziesmann hat im August 2025 ihre Ausbildung beim Land Schleswig-Holstein begonnen. Für sie steht fest: Die Ausbildung bietet viele Möglichkeiten, aber vor allem einen Beruf mit Sinn.

Vom Landespolizeiamt in die Staatskanzlei

Während ihrer Ausbildung durchläuft Julienne verschiedene Praxisstationen und übernimmt dabei unterschiedliche Aufgaben aus dem Verwaltungsalltag. Im Landespolizeiamt war die Auszubildende an der Haushaltsaufstellung für das Jahr 2027 beteiligt, verwaltete Büromaterial und pflegte Rechnungen in ein digitales System ein. In der Staatskanzlei ist sie nun für Personalangelegenheiten zuständig. Julienne bearbeitet unter anderem Fortbildungs- und Teilzeitanträge und bereitet Beförderungen von Mitarbeitenden vor, indem sie die entsprechenden Urkunden erstellt. Zu ihren Aufgaben zählt außerdem, Bewerbungen zu erfassen und ihre Kolleginnen und Kollegen bei der Vorauswahl geeigneter Bewerberinnen und Bewerber zu unterstützen.

Ein Arbeitgeber – viele Perspektiven

Julienn steht zwischen Daniel Günther und Dirk Schrödter. Alle Personen lächeln in die Kamera.
Die Urkunden, die Julienne erstellt hat, haben Ministerpräsident Daniel Günther (r.) und der Chef der Staatskanzlei, Dirk Schrödter, (l.) an die jeweiligen Mitarbeitenden überreicht.

Weitere Anwärterinnen und Anwärter aus ihrem Jahrgang sind in anderen Ämtern eingesetzt: So begleitet eine Auszubildende im Amt für Zuwanderung und Flüchtlinge Asylverfahren. Ein weiterer Anwärter befasst sich beim Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN.SH) mit organisatorischen Aufgaben im Küstenschutz. Dazu gehört es zum Beispiel, Bauvorhaben an den Deichen zu planen. Auch in der Justiz gibt es für Regierungsobersekretärinnen und -sekretäre viel zu tun: Im Justizministerium veraktet eine Auszubildende dokumentierte Straftaten.

Abwechslungsreiche Ausbildung

Diese Abwechslung schätzt Julienne an der Ausbildung besonders. "Man ist nicht fest an eine einzige Aufgabe gebunden", sagt sie. "Innerhalb der Landesverwaltung gibt es unglaublich viele Perspektiven." Eine Station, die sie sich für die Zukunft gut vorstellen kann, ist das Sozialministerium.

Theorie und Praxis in Wechsel

Eine junge Frau sitzt an einem Tisch. Vor ihr steht ein Laptop.
In der Staatskanzlei kümmert sich Julienne um verschiedene Personalangelegenheiten.

Zur Ausbildung gehören auch die Theoriephasen in der Verwaltungsakademie in Bordesholm. Hier unterscheidet sich der Unterricht deutlich von dem Schulunterricht. "Man arbeitet viel eigenverantwortlicher und lernt Dinge, die man direkt im Berufsalltag braucht," sagt Julienne, die das Fach "Verwaltungstechnik" besonders interessant findet. Dort lernt sie, Vermerke sowie Protokolle zu schreiben und Geschäftsgänge zu verstehen.

Verwaltung als Fundament

Die Auszubildende weiß genau, warum ihre Ausbildung wichtig ist. Regierungsobersekretärinnen und -sekretäre sind für sie ein wesentliches Fundament für das Land. Im Hintergrund sorgen sie dafür, dass alle Abläufe in der Landesverwaltung reibungslos funktionieren. Ihre Arbeit dient dabei immer einem viel größeren Ziel: dem Gemeinwohl. Denn auf Grundlage ihrer Tätigkeit können Vorhaben im ganzen Land umgesetzt werden. "Wir sind die helfende Hand, damit hier alles läuft."

Blick in die Zukunft

Eine junge Frau steht vor dem Landtag.
Auch die Landtagsverwaltung steht für Regierungsobersekretärinnen - und sekretäre offen.

Im Sommer 2027 wird Julienne ihre Ausbildung beenden. Wie es danach für sie weitergeht, darüber hat sie sich bereits Gedanken gemacht: "Die Ausbildung gibt tolle praktische Grundlagen – danach könnte ich mir ein Studium sehr gut vorstellen." Langfristig möchte sie beruflich weiterkommen und vielleicht irgendwann einmal eine Führungsposition übernehmen.

Tipps für Bewerberinnen und Bewerber

Wer sich für eine Ausbildung interessiert, sollte vor allem Freude an strukturiertem Arbeiten haben, betont die Anwärterin. Außerdem seien Organisationstalent, Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit besonders wichtig. Die Ausbildung in der Allgemeinen Verwaltung beginnt jeweils am 1. August und dauert zwei Jahre. Voraussetzung hierfür ist ein Mittlerer Schulabschluss (MSA).

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