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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Wichtiger Schritt für die Notfallrettung

Mithilfe von Bluttests kann die DRF-Luftrettung an ihren Stationen in Rendsburg und Niebüll nun Hirnblutungen frühzeitig erkennen. Ministerpräsident Daniel Günther informierte sich vor Ort über das Verfahren.

Letzte Aktualisierung: 30.03.2026

Mehrere Männer stehen vor einem Rettungshubschrauber. Sie tragen rote Einsatzbekleidung.
Ministerpräsident Daniel Günther (2. v. r.) hat in Rendsburg einen Einblick in die Arbeit der Einsatzkräfte der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) bekommen.

Wenn jede Minute zählt, müssen Einsatzkräfte schnell wichtige Entscheidungen treffen. Die DRF-Luftrettung ist dafür als eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas täglich im Einsatz. Mehr als 36.000 Mal startete sie ihre Hubschrauber im letzten Jahr zu Notfalleinsätzen oder Verlegungsflügen von schwer verletzten oder kranken Personen.

Bluttests für bessere Versorgung

An der DRF-Station in Rendsburg hat sich Ministerpräsident Daniel Günther nun über ein neues Verfahren informiert, das die Notfallversorgung verbessert. Bislang konnte bei bewusstlosen Patientinnen und Patienten erst eine Computertomographie im Krankenhaus Aufschluss über die Ursache geben. Künftig sollen spezielle Bluttests bereits am Einsatzort wichtige Hinweise liefern. Mithilfe von Messgeräten können Notärztinnen und -ärzte sowie Notfallsanitäterinnen und -sanitäter frühzeitig erkennen, ob eine Hirnblutung vorliegt. Durch die schnelle Diagnose können die Einsatzkräfte gezielter entscheiden – etwa bei der Einleitung erster Behandlungen oder der Wahl einer geeigneten Zielklinik.

Durchbruch in der Notfallrettung

Ein roter Rettungshelikopter startet von einem Flugplatz.
Hoch hinaus: Der Regierungschef saß bei einem Testflug mit im Rettungshelikopter.

"Die DRF-Luftrettung geht mit der Erprobung des neuen Bluttests einen wichtigen Schritt voran", sagte der Regierungschef. "Ich freue mich sehr, dass das Verfahren nun auch in Rendsburg und Niebüll erprobt wird." Dies sei ein wichtiger Schritt für die Notfallrettung des Landes, betonte er.

Weitere Informationen

Die Luftrettung hat mit dem neuen Verfahren erste Erfahrungen an den Stationen in Stuttgart und Karlsruhe gemacht. Mit der Einbindung der Standorte in Niebüll und Rendsburg sammeln die Verantwortlichen nun weitere Daten für die zugrundeliegende Studie. Diese soll zeigen, wie sich das Verfahren unter realen Einsatzbedingungen bewährt und welchen potenziellen Nutzen es für die Notfallmedizin bietet.

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