Der Museumsberg Flensburg feiert seinen 150. Geburtstag. Noch bis zum 25. Oktober 2026 können Interessierte die Jubiläumsausstellung "Visionen und Utopien" mit einem experimentellen Zukunftslabor besichtigen.
Seit nun schon 150 Jahren ist der Museumsberg Flensburg ein Ort der Kunst und Kultur – zunächst als eines der ersten Gewerbemuseen Europas und heute als das größte kommunale Museum in ganz Schleswig-Holstein. In den Anfängen noch ohne eigenes Gebäude, spiegelt das Museum heute mit gleich zwei Häusern und einer Sammlung von über 30.000 Objekten die Geschichte des ehemaligen Herzogtums Schleswig wider.
Anlässlich seines Geburtstags lädt das Museum nun interessierte Besucherinnen und Besucher zu einer Zeitreise ein: Die Jubiläumsausstellung "Visionen und Utopien" zeigt historische Unikate sowie skandalträchtige und gefälschte Objekte – darunter etwa Schmuckstücke aus echtem Menschenhaar oder die älteste bekannte Deutschlandfahne von 1848.
Ein Zukunftslabor gewährt zudem einen Blick in die kommenden 150 Jahre: Auf 33 Quadratmetern präsentiert der Künstler David von Bassewitz seine Vision der Zukunft. Gleichzeitig können die Besucherinnen und Besucher ihre eigenen Ideen für das Museum einbringen – sowohl digital als auch analog. Die Sonderausstellung hat am 15. Februar eröffnet. Noch bis zum 26. Oktober 2026 können Interessierte die Ausstellung erkunden.
Mehr über das Museum
In dem Heinrich-Sauermann-Haus zeigt der Museumsberg Flensburg die Kunst- und Kulturgeschichte des ehemaligen Herzogtums Schleswig vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert, während das Hans-Christiansen-Haus schleswig-holsteinische Kunst vom 19. bis zum 21. Jahrhundert präsentiert. Interessierte können dort zum Beispiel die Hauptwerke von Erich Heckel, Ernst Barlach und Emil Nolde sehen.
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