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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Austausch mit Bundeswirtschafts­ministerin Reiche

In Berlin haben die Regierungschefinnen und -chefs von Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen bei Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche darauf gedrängt, den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzubringen.

Letzte Aktualisierung: 30.01.2026

Die Regierungschefinnen und Regierungschefs stehen mit Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hinter einem Tisch in einem Konferenzraum nebeneinander und lächeln in die Kamera.
Treffen in Berlin: Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher (v.l.), Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies und Ministerpräsident Daniel Günther.

2026 solle für Deutschland ein Aufschwungs- und Wachstumsjahr werden – das hatte Bundeskanzler Friedrich Merz erst vor wenigen Wochen gefordert. Beim Treffen der Regierungschefinnen und -chefs der nördlichen Bundesländer in Berlin herrschte Einigkeit über die Wege, die dafür zu gehen seien. Wichtig sei es, die Energiewende weiterhin konsequent voranzutreiben, bilanzierten Ministerpräsident Daniel Günther und seine Amtskolleginnen und -kollegen im Anschluss an das Treffen mit Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Die Wirtschaft müsse wieder wachsen, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Dazu könne der Norden mit sicherem und preiswertem Strom aus Wind, Sonne und Biogas betragen.

Erneuerbare Energien stärken

"Für uns ist klar: Beim Erreichen der Klimaziele dürfen wir jetzt keinen Zentimeter vom Kurs abweichen", sagte Ministerpräsident Günther nach dem Gespräch. Deshalb müsse der Ausbau der erneuerbaren Energien – von Solar über Onshore- bis Offshore-Windkraft – weiter Tempo aufnehmen. Deutschland strebt an, bis 2030 mindestens 80 Prozent seines Bruttostromverbrauchs durch Erneuerbare Energien zu decken. Dies ist ein zentrales Ziel des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2045. Schleswig-Holstein erzeugt schon heute mehr Strom aus Wind- und Solarenergie als es rechnerisch verbraucht. "Gleichzeitig brauchen wir bessere Rahmenbedingungen für die Nutzung von Strom in Deutschland: spürbar niedrigere Netzentgelte und einen deutlich beschleunigten Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur", sagte Günther.

Wettbewerbsfähigkeit durch Klimaschutz

Gerade beim klimaneutral erzeugten Wasserstoff komme Schleswig-Holstein gemeinsam mit den anderen norddeutschen Ländern eine Schlüsselrolle zu, betonte der Ministerpräsident: "Wir sind Produktionsstandort für grünen Strom und künftige Wasserstoffdrehscheibe. Deshalb muss insbesondere die erforderliche Transportinfrastruktur schnell und koordiniert ausgebaut werden. Zugleich gilt es, die Wirtschaftlichkeitslücke bei der Dekarbonisierung industrieller Prozesse zu schließen – mit klugen marktwirtschaftlichen Instrumenten, die Investitionen in klimaneutrale Technologien wettbewerbsfähig machen."

Einsatz für die Häfen

Der Regierungschef ergänzte, auch die maritime Wirtschaft bleibe weiterhin ein zentrales Anliegen der norddeutschen Länder: "Unsere Häfen und die Hafeninfrastruktur sind von nationaler Bedeutung für Wertschöpfung, Versorgungssicherheit und Transformation. Hier erwarten wir verlässliche Unterstützung des Bundes." Es sei notwendig, auch in Zukunft eng zusammenzuarbeiten, betonte er: "Unser Ziel ist der enge Schulterschluss, damit Norddeutschland und besonders Schleswig-Holstein als Energie- und Industriestandort weiter vorangehen können."

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