In Kiel hat Minderheitenbeauftragter Johannes Callsen der Hauptorganisation der dänischen Minderheit einen zweijährigen Förderbescheid in Höhe von 872.500 Euro überreicht.
Die dänische Sprache und Kultur gehören zum Alltag in Südschleswig einfach dazu. Ob Konzerte, Theaterstücke oder Vorträge – der Sydslesvigsk Forening (SSF) hält als Hauptorganisation der Minderheit ihre kulturelle Identität am Leben.
Um dem Verein die nötige Planungssicherheit für solche Veranstaltungen zu geben, hat Minderheitenbeauftragter Johannes Callsen ihm nun in Kiel einen Förderbescheidfür die Jahre 2026 und 2027 überreicht. Die Vereins-Vorsitzende Gitte Hougaard-Werner und der SSF-Generalsekretär Lasse Rodewald nahmen den Bescheid über 872.500 Euro entgegen.
Klares Zeichen für Minderheitenschutz
Die dänische Minderheit sei ein lebendiger und unverzichtbarer Teil der Gesellschaft, betonte Callsen. Mit der Förderung des Sydslesvigsk Forening stärke das Land nicht nur die kulturelle Vielfalt, sondern setze auch ein klares Zeichen für den Schutz der Minderheitenrechte.
Mittel für Minderheit erhöht
Das Land hat in diesem Jahr 18.500 Euro mehr für den Verein eingeplant als noch im vergangenen Jahr. Das zeige, wie sehr das Land die wichtige Arbeit des Vereins schätze, sagte Callsen. In Schleswig-Holstein leben etwa 50.000 Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die sich zur dänischen Minderheit bekennen. Ihre Interessen zu wahren, ist ein Kernanliegen der Landesregierung.
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