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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Hohe Zufriedenheit in der Landesverwaltung

Wie ist es um die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Landesbeschäftigten bestellt? Dazu hat Minister und Chef der Staatskanzlei Dirk Schrödter nun eine Studie vorgestellt.

Letzte Aktualisierung: 17.02.2025

Die Rücken von zwei jungen Frauen, die Polohemden tragen. Auf der Rückseite ist der Spruch "Wir halten das Land am Laufen" aufgedruckt.
Die Ergebnisse der Statuserhebung zeigen: Die Beschäftigten arbeiten gerne für das Land.

61.500 Mitarbeitende, 106 Dienststellen, 37 Ausbildungsberufe und Studiengänge - das ist die Landesverwaltung Schleswig-Holstein. Als größter Arbeitgeber im echten Norden setzt das Land nicht nur auf eine starke berufliche Ausbildung, sondern vor allem auch auf das Wohlbefinden seiner Beschäftigten – durch Angebote, die die Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und Zufriedenheit fördern und langfristig sichern.

Vor diesem Hintergrund hat das Land eine umfassende Studie, eine sogenannte "Statuserhebung" in Auftrag gegeben. Dafür beantworteten in den Jahren 2023/2024 rund 60.000 Landesbedienstete Fragen rund um ihre Arbeitsfähigkeit und Gesundheit. Die Ergebnisse der Erhebung stellte Minister und Chef der Staatskanzlei Dirk Schrödter nun Vertreterinnen und Vertretern der Spitzenorganisationen der Gewerkschaften in einem Ausschuss zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement vor.

Gesundheitförderung im Fokus

"Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr gern beim Land arbeiten und das Land ein sehr guter Arbeitgeber ist", fasste Minister Schrödter aus dem Bericht der Statusbefragung zusammen. "Er enthält darüber hinaus eine Reihe von wertvollen Empfehlungen für Maßnahmen, die zu einer weiteren Verbesserung beitragen können. Die Arbeitszufriedenheit hat Auswirkungen auf die mentale und körperliche Gesundheit unserer Beschäftigten. Angesichts der Herausforderungen, der wir uns täglich stellen, nehmen wir dieses Thema sehr ernst."

Hohe Zufriedenheit

Zudem zeige sich, dass mehr als drei Viertel der Landesbeschäftigten in der Allgemeinen Verwaltung in Schleswig-Holstein mit ihrer Arbeit zufrieden oder sogar sehr zufrieden sind. 60 Prozent von ihnen gaben an, über eine "gute bis sehr gute Arbeitsfähigkeit" zu verfügen, mehr als 80 Prozent bezeichneten ihre Gesundheit als "gut bis ausgezeichnet". Belastungsfaktoren seien für knapp die Hälfte der Befragten Störungen am Arbeitsplatz sowie für ein Drittel der Beschäftigten die zunehmende Verdichtung der Arbeit.

Angebotsvielfalt beim Land

Die Arbeitsstellen des Landes machten ihren Mitarbeitenden zahlreiche und vielfältige Angebote, betonte der Minister. So könnten diese neben flexiblen Arbeitsformen mit umfassenden Möglichkeiten zur Arbeit im Homeoffice und der Ausweitung des Arbeitszeitrahmens auch auf Angebote der betrieblichen Gesundheitsförderung und der digitalen Gesundheitswoche zurückgreifen. Das Land müsse aber auch in Zukunft weiter daran arbeiten, passgenaue Rahmenbedingungen sowie Fortbildungs- und Präventionsangebote zu schaffen, um die Gesundheit und Zufriedenheit der Beschäftigten zu sichern und noch weiter zu verbessern.

Prozessoptimierung vorantreiben

Angesichts der Belastungen am Arbeitsplatz und der zunehmenden Arbeitsverdichtung müssten die Aufgabenreduzierung und Prozessoptimierung vorangetrieben werden, verdeutlichte Schrödter. "Das ist nicht nur wichtig für unsere Mitarbeitenden, sondern schafft auch Synergien für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen und Verbände, Vereine und Institutionen. Daran werden wir arbeiten."

Mehr zur Statuserhebung

Das Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule Köln hat die Statuserhebung im Auftrag der Leitstelle Betriebliches Gesundheitsmanagement und Suchtprävention der Staatskanzlei erstellt. Insgesamt wurden in den Jahren 2023/2024 rund 60.000 Landesbedienstete befragt, erstmals differenziert nach den Bereichen Allgemeine Verwaltung, Schulen und Polizei. In der Allgemeinen Verwaltung beteiligten sich 59 Prozent der Beschäftigten, im Schulwesen und bei der Polizei jeweils 41 Prozent.

Der Bericht zum Download

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