Mit zwei weiteren Landstromanlagen will die Landeshauptstadt auch in Zukunft Kreuzfahrtschiffe an die Förde locken. Bund und Land unterstützen das Projekt .
Vor knapp vier Jahren erhielt der Kieler Hafen seine erste Landstromanlage für die Versorgung von Kreuzfahrtschiffen, eine weitere folgte nur zwei Jahre später. Jetzt soll das Angebot noch einmal erweitert werden – finanziell unterstützt von Bund und Land. In Kiel überreichte Ministerpräsident Daniel Günther nun einen Zuwendungsbescheid in Höhe von knapp elf Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln an Dirk Claus, Geschäftsführer des Seehafens Kiel.
Eine Anlage spart täglich 45 Tonnen CO2
"Wenn wir von den Reedereien erwarten, dass sie ihre Flotten auf alternative Antriebe umstellen, dann müssen wir landseitig entsprechende Angebote machen", sagte Günther. Deshalb fördere Schleswig-Holstein die neuen Landstromanlagen gemeinsam mit dem Bund. Nach den beiden bestehenden Anlagen seien die Anschlüsse am Ostuferhafen ein besonders wichtiger Schritt und seien in Größe sowie Komplexität europaweit einzigartig. Rund 45 Tonnen Kohlenstoffdioxid spare ein Kreuzfahrtschiff mit Landstrom im Schnitt pro Tag ein. Zusätzlich helfe der Landstrom, den Ausstoß von Schwefel und Feinstaub im Kieler Stadtgebiet zu verringern.
Nachhaltigen Tourismus ermöglichen
Der Seehafen Kiel sei ein beliebtes Ziel für Kreuzfahrtschiffe, betonte Günther. "Mit den dann bestehenden vier Landstromanlagen bietet der Hafen praktikable Lösungen, mit denen der Kreuzfahrt-Tourismus auch nachhaltig wachsen kann."
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