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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Deutsche Demokratie-Geschichte


Auf einer Festveranstaltung in Rendsburg hat Ministerpräsident Daniel Günther die Bedeutung der schleswig-holsteinischen Erhebung vor 175 Jahren betont.

Letzte Aktualisierung: 25.03.2023

Ministerpräsident Daniel Günther, der Vorsitzende der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte, Prof. Dr. Thomas Steensen, und Prof. Dr. Oliver Auge von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel stehen nebeneinander in einer Halle.
Ministerpräsident Daniel Günther, der Vorsitzende der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte, Prof. Dr. Thomas Steensen, und Prof. Dr. Oliver Auge von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel auf der Festveranstaltung in Rendsburg.

Der 24. März 1848 zählt als einer der Schlüsselmomente der schleswig-holsteinischen Geschichte. An diesem Tag vor 175 Jahren startete mit dem Ausrufen einer "Provisorischen Regierung" die sogenannte "Schleswig-Holsteinische Erhebung". Innerhalb nur weniger Wochen beschlossen nationalliberale Kräfte die erste, von einer demokratisch gewählten Volksversammlung erarbeitete Verfassung in Deutschland.

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Festveranstaltung zum Jahrestag

Angesichts des 175 Jahrestags erinnerte Ministerpräsident Daniel Günther in der ehemaligen Garnisonsstadt Rendsburg an die Bedeutung der Erhebung für Schleswig-Holstein. "Es ist für Deutschland einzigartig, dass Schleswig-Holstein in einer innen- wie außenpolitischen Krisensituation eine moderne und liberale Verfassung erhielt, noch dazu mit einem umfangreichen Katalog von Grundrechten", sagte Günther.

Demokratie muss gelebt werden

Historiker Dr. Jens Ahlers führt mehrere Dutzend Menschen auf dem Rendsburger Vorwerk zu den Orten, an denen von 175 jahren die Erhebung begann.
Historiker Dr. Jens Ahlers führte auf dem Rendsburger Vorwerk zu den Orten, an denen vor 175 Jahren die Erhebung begann.

Auf dieses historische Ereignis könne Schleswig-Holstein stolz sein, betonte der Ministerpräsident. "Die Geschichte erinnert uns daran, welche Potenziale unser Land bietet, aber auch daran, dass ein demokratischer Rechtsstaat bis heute keine Selbstverständlichkeit ist und immer wieder gelebt und verteidigt werden muss." Deshalb sei es von großer Bedeutung, dass die nach der Erhebung entstandenen deutsch-dänischen Konflikte der Vergangenheit angehörten. "Das vertrauensvolle Zusammenleben in der Grenzregion hat Vorbildcharakter." Besonders erwähnenswert sei, wie selbstverständlich dänische und deutsche Minderheiten Kulturprojekte wie den Neubau des Deutschen Museums Sonderburg gemeinsam trügen. Diese Entwicklung sei ein wertvolles Erbe, welches es zu schützen und zu bewahren gelte.

Dank für Engagement

Günther würdigte die Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte für ihr Engagement: "Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie mit dieser Feierstunde die demokratischen Wurzeln unseres Landes freilegen und öffentlich zum Thema machen."

Zum Internetauftritt der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte

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