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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Mahnung für den Frieden

Es ist ein Zeichen, das vielleicht so aktuell ist wie noch nie: In Kiel hat Ministerpräsident Günther das Friedenslicht aus Bethlehem von Pfadfinderinnen und Pfadfindern in Empfang genommen.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2022

Die Adventszeit bedeutet für viele Menschen in Deutschland Besinnlichkeit, Vorfreude und Zeit mit der Familie. Doch 2022 ist vieles anders: Während hier Familien die dritte Kerze am Adventskranz anzünden, herrscht nur zwei Tagesreisen von hier entfernt noch immer bitterer Krieg.

Hoffnung auf den Frieden schenken

In dunklen Tagen ein Zeichen der Hoffnung zu überbringen – das ist die Idee des Friedenslichts. Jedes Jahr bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus den verschiedensten Nationen traditionell ab dem dritten Adventssonntag ein Licht aus Bethlehem in die Welt – auch in diesem Jahr wieder in die Staatskanzlei. Ministerpräsident Daniel Günther nahm das Licht in Empfang, das von nun an bis nach Weihnachten im Foyer der Staatskanzlei brennen soll. "In diesem Jahr brauchen wir das Friedenslicht gefühlt noch dringender als in den Vorjahren", sagte Günther. "Denn nichts wünschen wir uns sehnlicher als Frieden in Europa."

Frieden beginnt im Kleinen

In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto "Frieden beginnt mit dir". Frieden könne nur gelingen, wenn alle Menschen sich daran beteiligten, heißt es in der Begründung zur Friedenslicht-Aktion. Jede und jeder Einzelne könne sich für den Frieden einsetzen und mit jeder Entscheidung für den Frieden wachse die Chance darauf. "Das Friedenslicht schenkt Hoffnung auf bessere Zeiten", sagte der Ministerpräsident und dankte den Pfadfinderinnen und Pfadfindern für ihren Einsatz. "Dank euch kann das Licht Grenzen überwinden und Menschen in aller Welt verbinden."

Vorweihnachtliche Tradition seit 1986

Das Friedenslicht ist eine Initiative des Österreichischen Rundfunks: Seit 1986 entzündet jährlich ein Kind das Licht in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem. Das Friedenlicht wird mit dem Flugzeug von Betlehem nach Wien transportiert, von wo aus es Pfadfinderinnen und Pfadfinder auch nach Deutschland bringen. Alleine in Deutschland wird das Licht an mehr als 500 Orte getragen – in Kirchen und öffentliche Gebäude, aber auch in soziale Einrichtungen wie Kindergärten, Krankenhäuser oder Altenheime.

Weitere Informationen zur Friedenslicht-Aktion

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