Navigation und Service

Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Ministerpräsident Günther zur Ansiedlung des Bundeswehr-Innovationszentrums: "Ein großer Tag für Kiel und eine herausragend gute Botschaft für das maritime Schleswig-Holstein"

Letzte Aktualisierung: 20.05.2026

KIEL. "Die Entscheidung des Bundes, das geplante Maritime Innovationszentrum der Bundeswehr in Kiel anzusiedeln und voraussichtlich noch in diesem Jahr zu errichten, ist eine herausragend gute Botschaft für Schleswig-Holstein und für den maritimen Standort Deutschland" - das sagte Ministerpräsident Daniel Günther heute (20. Mai) zu der Ankündigung des Bundesverteidigungsministeriums, das Innovationszentrum in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt anzusiedeln. 

"Kiel ist genau der richtige Ort für dieses Zentrum. Wir haben in Schleswig-Holstein frühzeitig den Grundstein gelegt, die richtigen Partner zusammengebracht und mit dem Innovationsnetzwerk für maritime Sicherheitstechnologien genau die Strukturen geschaffen, auf denen das Bundeswehr-Innovationszentrum jetzt aufbauen kann. Diese Entscheidung ist deshalb nicht nur eine große Auszeichnung, sondern auch das Ergebnis konsequenter Vorbereitung und enger Zusammenarbeit", sagte Günther.

Mit dem neuen Zentrum und den Schwerpunkten Schiffbau, Landsysteme und Elektronik werde die Rolle Schleswig-Holsteins als führender Standort für maritime Sicherheits- und Verteidigungstechnologien erheblich gestärkt. "Der Verteidigungsminister hat erkannt, welche einmalige Ausgangslage Schleswig-Holstein bietet: maritime Erprobungsgebiete, exzellente Forschungseinrichtungen, innovative Start-ups und leistungsstarke Unternehmen liegen hier in einer Dichte beieinander, die es so in Deutschland kaum ein zweites Mal gibt. Genau diese Verbindung aus Wissenschaft, Wirtschaft und praktischer Erprobung macht Kiel zu einem idealen Standort", so Günther.

Deutschland bekomme damit im Norden die passende Ergänzung zum geplanten Luft- und Raumfahrt-Innovationszentrum der Bundeswehr in Erding bei München. "Mit Kiel und Erding entsteht eine starke Innovationsachse für die Bundeswehr. Für Schleswig-Holstein ist das eine enorme Chance: für unsere maritime Wirtschaft, für Forschung und Entwicklung, für neue Arbeitsplätze und für die technologische Souveränität unseres Landes", sagte der Ministerpräsident.

Für Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen geht es bei der Zusammenarbeit des geplanten Innovationszentrums mit dem im September 2025 gegründeten Netzwerk "Tech Hub SVI Nord" vor allem darum, dass die Bundeswehr von Produkten und Technologien aus der Wirtschaft profitiert, die sowohl zivil wie auch militärisch nutzbar sein können – so genannte dual-use-Anwendungen. "Immerhin reicht unsere Forschungsinfrastruktur rund um Kiel von der Wehrtechnischen Dienststelle WTD 71 über das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, die Universität, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften bis hin zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt", so Madsen. Ergänzt werde dieses "technologische Ökosystem" durch die größte Ansammlung maritimer Unternehmen in Deutschland – von innovativen Start-ups bis hin zu Global Playern wie TKMS, Rheinmetall oder Anschütz.

Ministerpräsident Günther betonte, dass die sicherheitspolitische Lage die Bedeutung maritimer Verteidigungsfähigkeit noch einmal deutlich vor Augen geführt habe. "Spätestens seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ist offensichtlich, dass die Sicherheit Europas massiv bedroht ist. Das gilt in besonderer Weise auch für den Ostseeraum und unsere Partner im Baltikum. Die maritime Sicherheit ist zu einer zentralen Frage europäischer Sicherheit geworden. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass wir technische Kompetenzen, Forschung, Wirtschaft und Bundeswehr enger zusammenbringen. Das Bundeswehr-Innovationszentrum in Kiel wird dazu einen entscheidenden Beitrag leisten. Wir haben keine Zeit zu verlieren – und Schleswig-Holstein steht bereit."

Verantwortlich für diesen Pressetext: Vivien Albers, Frauke Zelt  |  Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel  | Tel. 0431 988-1704  |  E-Mail: regierungssprecherin@stk.landsh.de  |  Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link:

Datenschutz

Mastodon