OLDSUM/FÖHR. Ministerpräsident Daniel Günther hat die friesische Volksgruppe als einen wichtigen Teil der Identität Schleswig-Holsteins bezeichnet. "Schleswig-Holstein ist ohne seine nationalen Minderheiten nicht denkbar. Die friesische Volksgruppe bereichert unsere Kultur und macht unser Land reicher, vielfältiger, bunter
", sagte Günther heute (15. Februar) beim traditionellen Biikeempfang des Friesenrates in Oldsum auf Föhr. Das Biike-Brennen sei dafür ein Beispiel und führe Jahr für Jahr zahllose Menschen aus ganz Deutschland nach Nordfriesland, um die friesische Kultur kennenzulernen.
"Die friesische Kultur und die friesische Sprache mit all ihren Dialekten gehören fest zu unserem Land. Sie stärken das Heimatgefühl, überliefern altes Wissen und erzählen und bewahren die Geschichten hinter Bräuchen und Traditionen
", so der Ministerpräsident. Schleswig-Holstein habe erkannt, welchen Schatz das Land mit seinen nationalen Minderheiten und Volksgruppen habe. Deshalb sei es für die Landesregierung ein besonderes Anliegen, diese Sprachen, Traditionen und Kulturen zu bewahren und zu bestärken. So fördere das Land unter anderem das "Nordfriisk Instituut", habe die "Stiftung für die Friesische Volksgruppe im Lande Schleswig-Holstein" ("Friisk Stifting") begründet und unterstütze mit mehreren Maßnahmen dabei, das Friesischlehramt attraktiver zu machen.
"Ich bin dankbar und sehr stolz, dass wir in Schleswig-Holstein zu einem gleichberechtigten Miteinander der Mehrheit mit den nationalen Minderheiten gefunden haben. Wir können heute als Deutsche, Dänen, Friesen und Sinti und Roma friedlich in einer Gesellschaft zusammenleben
", sagte Günther. "Der Schutz unserer nationalen Minderheiten und Volksgruppen ist deshalb fest in unserer Landesverfassung verankert.
" Mit diesem über die Jahre gewachsenen einzigartigen Miteinander sei Schleswig-Holstein Vorreiter und Vorbild.
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