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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Ministerpräsident Günther zum Gedenken an die Schlacht von Oeversee: Erinnerung an die Opfer – Gemeinsam den Frieden bewahren

Letzte Aktualisierung: 06.02.2026

OEVERSEE. Ministerpräsident Daniel Günther hat der gefallenen Soldaten des Deutsch-Dänischen Kriegs von 1864 gedacht. Beim traditionellen Oeverseemarsch, der an das Gefecht am 6. Februar 1864 mit vielen Toten und Verletzten erinnert, mahnte er gleichzeitig an die gemeinsame Verantwortung für Frieden und europäische Sicherheit. Am Österreicher-Denkmal, das an die Schlacht und die Toten erinnert, legte er einen Kranz nieder. Auch der Minderheitenbeauftragte Johannes Callsen nahm an der Veranstaltung teil.

Günther erinnerte in seiner Gedenkrede an das Schicksal der hunderten getöteten undverletzten Soldaten. "Das Andenken an die Gefallenen zu ehren heißt für mich auch, diese Mahnung zu hören und für den Frieden einzutreten. Dem fühle ich mich verpflichtet", sagte er. Seit fast genau vier Jahren, seit Beginn des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine, herrsche Krieg in Europa, und die bisherige Sicherheitsarchitektur werde immer fragiler. Daher müsse aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt werden. "Wir wollen nicht zurück zu einer Ordnung, in der die starken Staaten die Welt unter sich aufteilen. Darum unterstützen wir als Europäer die Ukraine und und haben gemeinsam Haltung gezeigt in der Grönland-Frage", so Günther.

Eindringlich betonte der Regierungschef die guten Beziehungen zwischen Deutschland und Dänemark. "Wir trauern heute gemeinsam um die Opfer vergangener Kriege zwischen unseren Ländern. Die deutsch-dänische Freundschaft ist enger denn je, und unser gemeinsames Gedenken stärkt dieses Vertrauen", sagte er. Daran hätten die Minderheiten als Brückenbauer einen entscheidenden Anteil.

Der Ministerpräsident erwähnte auch die Hilfsbereitschaft, mit der viele Bewohnerinnen und Bewohner der Region damals den Verwundeten geholfen hatten: "Der heutige Tag steht nicht allein für die Unmenschlichkeit und das Leid des Krieges. Er erinnert auch an Menschlichkeit und Nächstenliebe, selbst in Zeiten großer Not." Der Regierungschef bedankte sich beim Verein "Stammkomitee von 1864" und beim Sydslesvigsk Forening, die den Marsch und die Veranstaltungen organisieren, für das Gedenken: "Sie helfen mit, dass unsere Erinnerung an die Schlacht bei Oeversee lebendig bleibt. Dank Ihrer Arbeit sind die Opfer keine bloßen Zahlen in Geschichtsbüchern, sondern Mahner für die Gegenwart."

Verantwortlich für diesen Pressetext: Vivien Albers, Frauke Zelt  |  Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel  | Tel. 0431 988-1704  |  E-Mail: regierungssprecherin@stk.landsh.de  |  Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de

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