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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Datenhaus Schleswig-Holstein: Neue Analysesoftware stärkt datenbasiertes und digital souveränes Arbeiten in der öffentlichen Verwaltung

Letzte Aktualisierung: 21.05.2026

KIEL. Schleswig-Holstein stärkt seine digitale Souveränität und setzt dafür auf eine neue Analyse- und Visualisierungsplattform. Die Software Cadenza der Disy Informationssysteme ermöglicht es, Verwaltungsdaten systematisch auszuwerten und für Berichte an das Kabinett, die Hausspitze sowie für die Öffentlichkeit verständlich und professionell aufzubereiten. Die Bereitstellung erfolgt landesweit über das Datenhaus Schleswig-Holstein, das als zentrale Infrastruktur für datenbasiertes Verwaltungshandeln dient. Damit steht die Software Behörden flächendeckend zur Verfügung und wird zu einem zentralen Baustein der Datenstrategie des Landes. Schleswig-Holstein folgt damit auch dem Leitbild eines souveränen, modularen Deutschland-Stacks für die öffentliche Verwaltung.

Ein zentrales Ziel der Digitalstrategie Schleswig-Holsteins ist es, Daten und IT-Systeme eigenständig zu betreiben und flexibel weiterzuentwickeln. Mit dem Datenhaus Schleswig-Holstein schafft das Land dafür die infrastrukturelle Grundlage. disy Cadenza ergänzt diese Infrastruktur als leistungsfähige Analyse- und Visualisierungskomponente. Die Software unterstützt offene Schnittstellen, hohe Integrationsfähigkeit und flexible Betriebsmodelle. Sie wird seit fast 30 Jahren gemeinsam mit der öffentlichen Verwaltung entwickelt und steht für europäische Werte wie Datenschutz, Transparenz und technologische Unabhängigkeit.

"Die digitale Transformation von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung wird nur durch eine umfassende Nutzung von Daten erfolgreich gelingen. Eine intelligente Datennutzung fördert evidenzbasierte Entscheidungen und beschleunigt Verwaltungshandeln. Durch effizientere und transparente Behörden profitieren Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen gleichermaßen", sagt Digitalisierungsminister Dirk Schrödter. "Die Verwaltung arbeitet zunehmend datenbasiert, mit Open-Source-Lösungen sicher auf offenen Plattformen und damit unabhängiger von internationalen Konzernen. Die Bereitstellung der neuen Software im Datenhaus Schleswig-Holstein ist in dem Zusammenhang ein weiterer wichtiger Baustein für datenbasiertes und gleichzeitig digital souveränes Arbeiten in der Verwaltung."

Marcus Briesen, Chief Business Officer der Disy Informationssysteme GmbH, ergänzt: "Die Entscheidung für disy Cadenza im Rahmen des Datenhauses unterstreicht den wachsenden Stellenwert digitaler Souveränität und datenbasierter Steuerung in der öffentlichen Verwaltung. Wir freuen uns, das Land Schleswig-Holstein auf diesem Weg zu begleiten."

Auf Basis des Datenhauses Schleswig-Holstein wird die Nutzung und Auswertung von Daten in der Verwaltung deutlich vereinfacht und standardisiert. Ziel ist es, Daten schneller, konsistenter und wirkungsvoller für Entscheidungen und Berichte nutzbar zu machen.

disy Cadenza trägt dazu bei, indem es Daten aus unterschiedlichen Quellen integriert, analysiert und adressatengerecht aufbereitet.

  • Im Umwelt- und Gesundheitsbereich werden Geodaten – etwa zur Qualität von Badegewässern – so aufbereitet, dass sie fundierte Bewertungen und transparente Kommunikation ermöglichen.
  • Im Bereich Trinkwasser werden Monitoring-Daten ressort- und länderübergreifend zusammengeführt, wodurch Berichtspflichten effizient erfüllt und Abstimmungen verbessert werden.
  • Im Gesundheitswesen werden Datenbestände gebündelt, um eine verlässliche Grundlage für strategische Entscheidungen und aussagekräftige Berichte zu schaffen.

Für Mitarbeitende in der Verwaltung bedeutet das konkret: Sie können Daten aus unterschiedlichen Fachverfahren über eine einheitliche Oberfläche zusammenführen, analysieren und ohne zusätzlichen Programmieraufwand in übersichtlichen Dashboards oder Berichten darstellen. Statt Informationen manuell aus verschiedenen Quellen zusammenzutragen, stehen aktuelle Kennzahlen und Auswertungen zur Verfügung. So lassen sich Berichte für die Hausleitung, parlamentarische Anfragen oder Veröffentlichungen effizient erstellen und Entscheidungen auf einer verlässlichen Datenbasis treffen.

Mit dem Datenhaus Schleswig-Holstein bündelt Schleswig-Holstein zentrale Dateninfrastrukturen und stellt diese verwaltungsweit zur Verfügung.

Die Integration der neuen Software ermöglicht:

  • einen niedrigschwelligen Zugang zur Datenanalyse
  • eine einheitliche Nutzung von Analyse- und Visualisierungslösungen
  • eine stärkere ressort- und ebenenübergreifende Zusammenarbeit

Die landesweite Bereitstellung reduziert den Einführungsaufwand, erleichtert die Zusammenarbeit und stärkt die Grundlage für eine moderne, datenbasierte Verwaltung.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Vivien Albers, Frauke Zelt  |  Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel  | Tel. 0431 988-1704  |  E-Mail: regierungssprecherin@stk.landsh.de  |  Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de

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