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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Gemeinsam für gute Nutzererlebnisse: München und Verwaltungscloud.SH übernehmen Verantwortung bei der Weiterentwicklung von KERN

Letzte Aktualisierung: 28.07.2025

KIEL/ MÜNCHEN. Der Open Source-Ansatz verbindet Organisationen über föderale Grenzen hinweg. In einer neuen Kooperation setzen die Landeshauptstadt München und die Verwaltungscloud.SH GmbH gemeinsam ein starkes Zeichen: Sie nutzen das offene KERN Design-System vermehrt in ihren eigenen Anwendungen und entwickeln es gemeinsam weiter. 

KERN stellt ein offenes Design-System für die öffentliche Verwaltung in Deutschland zur Verfügung. Es hilft dabei, digitale Angebote für Bürger und Verwaltungsmitarbeitende einheitlich, nutzungsfreundlich und barrierefrei zu gestalten. KERN wird von einer bundesweiten Community aus Designern, Entwicklern und Projekt- und Produktverantwortlichen getragen.

Mit der jetzt gestarteten Kooperation bündeln München und die Verwaltungscloud.SH GmbH ihr technisches Know-how: Sie kümmern sich federführend darum, dass KERN auch im Framework Vue.js verfügbar ist – einer weit verbreiteten Technologie, auf die viele moderne Webanwendungen setzen. Damit wird KERN für viele weitere Digitalprojekte der Verwaltung nutzbar. Zudem setzen die Partner das KERN Design-System in ihren eigenen Anwendungen und Frameworks ein. So entwickelt bspw. die Verwaltungscloud.SH GmbH zukünftig die eigenen Online-Dienste und -Services im Bereich Kinder- und Jugendhilfe basierend auf KERN. 

"Digitale Angebote der Verwaltung müssen so zugänglich und intuitiv sein wie gute kommerzielle Produkte. Das gelingt nur transparent und gemeinsam", sagte Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei und Digitalisierungsminister des Landes Schleswig-Holstein "Die Zusammenarbeit zwischen München und Schleswig-Holstein zeigt, was möglich ist, wenn wir über föderale Grenzen hinweg an einem Strang ziehen. Gemeinsam entwickeln wir mit KERN ein offenes Design-System weiter, das überall in Deutschland einsetzbar ist – unabhängig von Bundesland oder Behörde. So entsteht echte digitale Souveränität: durch offene Standards, partnerschaftliche Zusammenarbeit und den klaren Fokus auf gute Nutzererlebnisse."

"Als Landeshauptstadt München sehen wir in offenen Standards und Open Source einen zentralen Hebel für digitale Souveränität und nachhaltige Verwaltungsmodernisierung. Das KERN Design-System ermöglicht einheitliche, barrierefreie und benutzerfreundliche digitale Angebote für die Verwaltung – unabhängig davon, wo sie entwickelt werden", sagte Dr. Laura Dornheim, CDO und IT-Referentin der Landeshauptstadt München. "Als größte Kommune Deutschlands bringen wir unsere Expertise aktiv bei KERN ein und tragen damit zur Weiterentwicklung bei. So schaffen wir gemeinsam die Grundlage für skalierbare, wiederverwendbare und nutzerzentrierte Lösungen in ganz Deutschland.

Nils Weyrich & Fynn Weyrich, Geschäftsführer Verwaltungscloud.SH GmbH: "Als KERN-Befürworter der ersten Stunde freuen wir uns sehr, dass wir ab sofort einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung und Verbreitung von KERN auf kommunaler Ebene leisten können. Ein einheitliches Design-System auf Open-Source-Basis ist für eine funktionierende, barrierefreie und vertrauenswürdige digitale Verwaltung aus unserer Perspektive unerlässlich. Wir hoffen, dass wir mit unserem Beispiel andere private Unternehmen und GovTech-StartUps motivieren, den gleichen Ansatz zu verfolgen und bei ihren Online-Services ebenfalls auf KERN zu setzen.

Dass zwei Bundesländer (Schleswig-Holstein und Hamburg), eine der größten Kommunen (München) und ein IT-Dienstleister (Verwaltungscloud.SH GmbH) gemeinsam mit vielen weiteren Partnern in einer großen Community an einer offenen Lösung arbeiten, zeigt: Gute Verwaltung braucht keine neuen Silos, sondern neue Allianzen. Genau das passiert hier – über föderale Ebenen hinweg, mit klarem Fokus auf die Praxis und den Nutzen für alle.

Über KERN

KERN ist ein nutzendenzentrierter, barrierefreier UX-Standard für die deutsche Verwaltung. Das Projekt wird gemeinsam von den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein getragen und setzt auf Offenheit, Kooperation und Wiederverwendbarkeit. Das KERN Design-System ist Open Source und steht auf www.kern-ux.de sowie auf OpenCode zur Verfügung.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Vivien Albers, Frauke Zelt | Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel | Tel. 0431 988 - 1704 | E-Mail: regierungssprecherin@stk.landsh.de | Medieninformation im Internet: www.schleswig-holstein.de

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