KIEL. Ministerpräsident Daniel Günther hat jegliche Form von Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst als "Angriff auf die Gesellschaft" bezeichnet. "Wenn Polizisten, Rettungskräfte und andere Beschäftigte immer öfter bedroht oder sogar angegriffen werden, macht mich das fassungslos und wütend. Das werden wir nicht tolerieren
", sagte er heute (30. Juni) zum Landesgewerkschaftstag des dbb beamtenbund und tarifunion in Kiel.
Der Landesregierung sei es daher wichtig, dieses Thema gemeinsam mit den Gewerkschaften anzugehen, so Günther weiter. Nicht nur im Zuge der jüngsten Krisen sei das gesellschaftliche Klima härter und gereizter geworden: "Das bekommen gerade die Beschäftigten im öffentlichen Dienst zu spüren. Deshalb verdient das Thema besondere Beachtung.
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Wie der Regierungschef weiter sagte, habe der öffentliche Dienst gerade in Krisenzeiten eindrucksvoll seine Handlungsfähigkeit bewiesen. "Mir nötigt es sehr großen Respekt ab, was in Polizei, Justiz, Verwaltung, in Schulen und Kitas, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und allen anderen Bereichen geleistet wird. In der Corona-Pandemie konnten wir uns immer auf die Kolleginnen und Kollegen verlassen. Das hat wesentlich und entscheidend dazu beigetragen, die Krise zu meistern. Dafür möchte ich allen Beschäftigten herzlich danken
", so Günther.
Glückwünsche überbrachte der Ministerpräsident dem neu gewählten Landesvorstand und dem gesamten dbb zum Jubiläum. "Seit 75 Jahren vertreten Sie sehr erfolgreich die Interessen der Beamtinnen und Beamten in Schleswig-Holstein. Das ist ein guter Grund zum Feiern – auch wenn Sie unbequem sein können und uns in der Landesregierung manchmal Kopfschmerzen bereiten
", sagte er. Entscheidend sei aber, dass sich beide, dbb und Landesregierung, für einen attraktiven und leistungsfähigen öffentlichen Dienst in Schleswig-Holstein stark machen: "Daran werden wir weiter gemeinsam arbeiten
", so Günther.
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