GROSS WITTENSEE/KIEL. Das 20-Millionen-Extrapaket für Landesstraßensanierungen macht es möglich: Der marode Radweg neben der Landesstraße 44 zwischen Borgstedt und Holtsee im Kreis Rendsburg-Eckernförde wird auf sechs Kilometern saniert und zugleich verbreitert. Die Arbeiten starten im Spätsommer. Das gab Ministerpräsident Daniel Günther heute (4. Mai) bei der Eröffnung des Verwaltungs-Neubaus des Amtes Hüttener Berge in Groß Wittensee bekannt.
"Dieser 45 Jahre alte und schmale Weg ist in Teilen nicht nur eine Zumutung für Anwohnerinnen und Anwohner, sondern auch für den zunehmend wichtigen Fahrradtourismus in der Region
", sagte Günther. Nachdem vor vier Jahren zwischen Borgstedt und Schirnau bereits ein Teilstück saniert wurde, nehme der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) nun zunächst die schlechtesten Abschnitte zwischen Haby und Sehestedt ins Visier.
"Spätestens im kommenden Jahr soll dann die Gesamtstrecke saniert sein
", sagte Günther. Die Kosten von schätzungsweise 800.000 Euro werden aus den von der Landesregierung für 2023 bereitgestellten 110 Millionen Euro für den Landesstraßenbau finanziert – davon entfallen 20 Millionen Euro allein auf Radwege. Insgesamt stehen bis 2027 für Investitionen in Radwege neben den regulären Haushaltsmitteln 100 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung.
Günther wies zudem auf einen pädagogischen Nebeneffekt des Projekts hin: Der LBV.SH nutze die Sanierungsmaßnahme auch zur praktischen Ausbildung seiner Studentinnen und Studenten. Dazu werde die Sanierung in insgesamt drei Abschnitte von jeweils rund zwei Kilometern unterteilt.
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