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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Handlungsplan mit Süddänemark unterzeichnet – Ministerpräsident Günther: "Wollen Herausforderungen des Klimawandels gemeinsam begegnen"



Letzte Aktualisierung: 20.04.2023

TINGLEV/KIEL. Schleswig-Holstein will die enge deutsch-dänische Zusammenarbeit weiter stärken und die grenzüberschreitende Kooperationen ausbauen. Ministerpräsident Daniel Günther, Europaminister Werner Schwarz und der amtierende Vorsitzende des Regionsrates Süddänemark, Bo Libergren, haben dazu einen gemeinsamen zweijährigen Handlungsplan unterzeichnet. "Wir wollen den Herausforderungen des Klimawandels gemeinsam begegnen und die nachhaltige Entwicklung unserer Region fördern. Mit dem Handlungsplan setzen wir deshalb gezielt auf Maßnahmen in den Bereichen Klima und Umwelt, Energie und Digitalisierung sowie Ausbildung und Hochschulen", sagte Günther heute (20. April) bei einem Treffen in einer Meierei im dänischen Tinglev.

"Wir greifen gemeinsame Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Grüner Wasserstoff und Erneuerbare Energien auf. Gleichzeitig vergessen wir nicht, dass kulturelle Verständigung und die gegenseitige Kenntnis der Sprachen wesentliche Elemente für den Erfolg der Zusammenarbeit sind", so der Ministerpräsident.

Der amtierende Regionsratsvorsitzende Bo Libergren ergänzte: "Das Klima kennt keine Grenzen, daher ist es wichtig, dass wir in den Bereichen Klima, Umwelt und grüner Wandel zusammenarbeiten. Darin liegt ein riesiges Potenzial."

Europaminister Werner Schwarz betonte: "Mit dem Interreg 6 A Programm Deutschland-Danmark haben wir ein ausgezeichnetes Instrument, um die aufgeführten Vorhaben umzusetzen und gemeinsam die erheblichen Entwicklungschancen für die deutsch-dänische Grenzregion zu verbessern. Wir können nur gemeinsam die deutsch-dänische Grenzregion stärken, indem wir gemeinsame Projekte initiieren und konkrete Initiativen über die Grenze hinweg unterstützen. Hierfür bildet der Handlungsplan eine sehr gute Grundlage."

Begleitet wurde die Unterzeichnung des gemeinsamen Handlungsplans durch den Bevollmächtigten des Ministerpräsidenten für die Zusammenarbeit mit Dänemark, Johannes Callsen, der für noch mehr Miteinander warb: "Es werden hervorragende Unterstützungsmechanismen bereitgestellt, aber handeln müssen alle in ihrem Verantwortungsbereich – ob als Unternehmerin oder Unternehmer, als Lehrkraft oder in der Vereinsführung. Ich freue mich über jedes Projekt, das die Zusammenarbeit grenzüberschreitend denkt", sagte Callsen.

Hintergrund:

Grundlage der Zusammenarbeit zwischen der Region Süddänemark und Schleswig-Holstein ist die im August 2021 unterzeichnete "Erneuerung der Gemeinsamen Erklärung zur regionalen Zusammenarbeit". Mit dieser mehr strategisch ausgerichteten Vereinbarung wird auf eine stärkere gemeinsame Regionalentwicklung über die Grenze hinweg abgezielt. Gleichzeitig wurde eine das Grenzland betreffende deutsch-dänische Entwicklungsallianz ins Leben gerufen. Hiermit entwickeln die Partner die Zusammenarbeit weiter, die seit Juni 2007 – dem Gründungsjahr der in Dänemark in Folge einer Funktional- und Gebietsreform neu geschaffenen Regionen – zwischen Schleswig-Holstein und der Region Süddänemark aufgebaut worden war. Die Vereinbarung baut auf den relevanten Strategien beider Seiten auf – dem "Rahmenplan deutsch-dänisch Zusammenarbeit des Landes" auf schleswig-holsteinischer Seite und der "Regionalen Wachstums- und Entwicklungsstrategie Süddänemark 2020-2023" auf dänischer Seite.

Im Jahr 2022 hat die Region Süddänemark einen politischen Ausschuss für deutsch-dänische Fragen geschaffen. Auch die Landesregierung hat die Bedeutung der Zusammenarbeit Schleswig-Holsteins mit dem Königreich Dänemark herausgestellt und durch die Benennung des Bevollmächtigten des Ministerpräsidenten für die Zusammenarbeit mit Dänemark, Johannes Callsen, einen politischen Ansprechpartner geschaffen.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Peter Höver, Vivien Albers, Cornelia Schönau-Sawade | Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel | Tel. 0431 988-1704 | Fax 0431 988-1977 | E-Mail: regierungssprecher@stk.landsh.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de

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