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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Kabinett berät gemeinsam mit Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, über Lage der Energieversorgung

Letzte Aktualisierung: 16.08.2022

KIEL. Das Kabinett hat an diesem Dienstag (16. August) gemeinsam mit dem Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, intensiv die Lage der Energieversorgung in den kommenden Monaten beraten. Müller unterrichtete die Ministerrunde auf Einladung von Ministerpräsident Daniel Günther in dem knapp einstündigen Gedankenaustausch über die möglichen Szenarien bei der Gasversorgung.

Eindringlich appellierte Müller an die Verbraucherinnen und Verbraucher zur Einsparung von Energie. "Eine Gasmangellage kann nur durch deutliche Gaseinsparungen, ausreichende Gasspeicherungen und zusätzliche Gaslieferungen verhindert werden", sagte Müller, der von 2000 bis 2005 Umwelt und Landwirtschaftsminister in Schleswig-Holstein war. "Allein ausreichende Speicherfüllstände werden nicht reichen, an einer Gasmangellage vorbeizukommen", so Müller.

Günther und Energieminister Tobias Goldschmidt dankten Müller für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Bundesnetzagentur (BNetzA) und der Landesregierung. "Als möglicher Bundeslastverteiler sucht die Bundesnetzagentur regelmäßig den engen Austausch mit den Ländern", sagte Goldschmidt. "Damit ermöglicht sie den Informationsfluss, den es zwischen den Ebenen braucht, um im Falle einer Gasmangellage die richtigen Entscheidungen für unser Land zu treffen." Die Lage sei weiterhin sehr ernst, sagte Goldschmidt, der Schleswig-Holstein auch dank des engen Informationsaustausches mit der BNetzA gut auf den Winter vorbereitet sieht.

Der Ministerpräsident sagte Müller zu, das in Brunsbüttel geplante Terminal für die Anlandung von Flüssiggas binnen Jahresfrist betriebsbereit zu machen: "Das bekommen wir hin." Dadurch leiste Schleswig-Holstein einen substanziellen Beitrag zur Verhinderung einer Gasmangellage.

Zusätzlich zu den bisher vorgesehenen vier FSRU-Terminals arbeiten nach Müllers Worten private Betreiberunternehmen an zwei weiteren Projekten dieser Art in Lubmin und Wilhelmshaven. Wenn es gelinge, neben Energieeinsparungen von 20 Prozent zusätzliche Mengen Flüssiggas für die Versorgung sicherzustellen, dann "können wir den kommenden Winter mit zwei Handbreit Wasser unterm Kiel durchstehen." Abhängig sei ein solches Szenario aber auch von einem durchschnittlichen Winter.

Ausdrücklich stimmte der Ministerpräsident Müller zu, "dass wir alle einen Beitrag leisten sollten, einem regionalen Versorgungsengpass vorzubeugen, indem wir schon heute Energie einsparen, wo immer dies möglich ist."

Verantwortlich für diesen Pressetext: Peter Höver, Cornelia Schönau-Sawade | Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel | Tel. 0431 988-1704 | Fax 0431 988-1977 | E-Mail: regierungssprecher@stk.landsh.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de | Die Staatskanzlei im Internet: www.schleswig-holstein.de/stk

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