KIEL. Die Krisenresilienz Deutschlands soll mit dem Ausbau von digitaler Infrastruktur stärker gefördert werden. Digitalisierungsminister Dirk Schrödter begrüßte den Beschluss der Digitalisierungsministerinnen und Digitalisierungsminister der Länder (D16): "Für mehr Krisenresilienz von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft brauchen wir mehr übergreifende Kooperation von Bund und Ländern. Insbesondere gilt es, über alle Ebenen und über alle Handlungsbereiche hinweg die digitale Infrastruktur sowie IT-Plattform- und Kollaborationslösungen zur Aufrechterhaltung von Geschäfts-, Arbeits-, Bildungs- und Kommunikationsprozessen weiter leistungsfähig auszubauen
", sagte er. Er freue sich sehr, dass die D16 dieses wichtige Thema in ihrer Tagung aufgegriffen und entsprechende Beschlüsse gefasst hätten.
Daneben seien die Aus- und Fortbildung sowie die Qualifizierung der Beschäftigten in Wirtschaft und Verwaltung sowie der Anwenderinnen und Anwender neuer digitaler Lösungen wesentliche Voraussetzungen einer erfolgreichen Implementierung neuer Formen des digitalen Arbeitens. Darauf solle verstärkt geachtet werden. "Der schleswig-holsteinische Koalitionsvertrag weist hier den Weg in die richtige Richtung
", so Schrödter.
Weiter voran zu bringen sei auch die übergreifende Abstimmung und Standardisierung sowohl bei der Ausgestaltung von sinnvollen Schnittstellen neuer Software- und Plattformlösungen, aber auch die notwendigen Abstimmungen bei der Setzung der rechtlichen Rahmen. Als Beispiele nannte Schrödter die Vernetzung der Gesundheitsämter und den Aufbau von Lernplattformen: "Wir müssen Digitalisierungshemmnisse konsequent aus dem Weg räumen, wenn wir die technischen Möglichkeiten und Potenziale der Digitalisierung vollumfänglich zur Entfaltung bringen wollen.
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