Navigation und Service

Der Ministerpräsident - Staatskanzlei : Thema: Ministerien & Behörden

Daniel Günther

Ministerpräsident

Grundsteinlegung für das „Hospiz im Wohld“ in Gettorf: Landesregierung unterstützt flächendeckende Versorgung mit Hospizangeboten







Letzte Aktualisierung: 08.01.2020

GETTORF. Gemeinsam mit Ministerpräsident Daniel Günther und Sozialminister Dr. Heiner Garg wurde heute (8. Januar) in Gettorf der Grundstein für das "Hospiz im Wohld" gelegt. Vorgesehen sind zehn Betten, von denen zwei für Kinder und Jugendliche bereitgestellt werden können. "Aus einer Idee für ein Hospiz im Dänischen Wohld ist jetzt Wirklichkeit geworden. Mit dem neuen Hospiz wird ein Haus entstehen, in dem die kranken Menschen einen Ort der Geborgenheit finden", sagte Günther.

Der Ministerpräsident überreichte als letzten Baustein der Finanzierung einen Förderbescheid über 300.000 Euro: "Als Landesregierung ist es uns wichtig, dass sterbende Menschen darauf vertrauen können, dass sie in ihrem letzten Lebensabschnitt eine gute Pflege erhalten. Gemeinsam mit hoch engagierten Menschen in den Hospizvereinen wollen wir daher eine flächendeckende und gute Versorgung erreichen", sagte er.

Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg betonte: "Menschen, die an ihrem Lebensende stehen, werden bei uns nicht zurückgelassen. Das liegt vor allem daran, dass wir viele haupt- und ehrenamtlich Tätige haben, die sich intensiv um schwerkranke Menschen kümmern. Als Landesregierung wollen wir für eine umfassende und flächendeckende Versorgungsstruktur mit vielfältigen und differenzierten Angeboten sorgen. So sind die Planungen zur Erstellung von fünf weiteren stationären Hospizen in vergleichbarer Größe wie hier in Gettorf recht weit fortgeschritten. Drei weitere Hospize eröffnen aller Voraussicht nach bereits in diesem Jahr. Und auch das Hospiz hier in Gettorf soll im Herbst fertig sein."

Zur Förderung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum wurde der Bau des Hospizes in Gettorf auch mit 750.000 Euro aus dem Innenministerium aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ unterstützt. Der Ministerpräsident bedankte sich bei allen Förderern und vor allem den Ehrenamtlern vom Hospizverein Dänischer Wohld: "Sie unterstützen einfühlsam schwer kranke Menschen und ihre Angehörigen. Erst durch Ihre Arbeit können sterbende Menschen ihre letzte Lebenszeit gut umsorgt und in vertrauter Umgebung verbringen. Ich bin von Ihrer Arbeit tief beeindruckt", sagte er.

In Schleswig-Holstein gibt es bislang 69 Plätze in Hospizen in Kiel, Geesthacht, Elmshorn, Rendsburg, Niebüll und Lübeck. Weitere Hospize sind in Schleswig, Bad Oldesloe, Itzehoe und Norderstedt geplant. Außerdem gibt es 55 ambulante Hospizdienste.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Peter Höver, Eugen Witte, Patrick Kraft | Düsternbrooker Weg 104, 24105 Kiel | Tel. 0431 988-1704 | Fax 0431 988-1977 | E-Mail: regierungssprecher@stk.landsh.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de | Die Staatskanzlei im Internet: www.schleswig-holstein.de/stk

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link:

Datenschutz

Mastodon