Vor Weihnachten gibt es eine Tradition.
Tradition heißt,
es wird immer wieder gemacht.
Die Tradition heißt: Friedens·licht aus Bethlehem.
Das Licht ist eine Kerze.
Die Kerze wird normalerweise in Bethlehem angezündet.
Deshalb heißt es: das Friedens·licht von Bethlehem.
Bethlehem ist die Geburts·stadt von Jesus.
Das Licht ist ein Zeichen für:
Frieden
Hoffnung
Völker·verständigung
Völker·verständigung heißt:
Alle Menschen sollen sich verstehen.
Ein Licht für viele Menschen
Das Friedens·licht ist eine Aktion von Pfad·finderinnen und Pfad·findern.
Pfad·finderinnen und Pfad·finder sind Jugendliche.
Sie treffen sich oft und helfen anderen.
Das Friedens·licht soll um die Welt gehen.
Dafür machen die Pfad·finder und Pfad·finderinnen ein Treffen in Österreich.
Jemand bringt die Kerze zu dem Treffen.
Pfad·finder und Pfad·finderinnen aus vielen anderen Ländern kommen nach Österreich.
Sie bringen auch Kerzen mit.
Sie halten ihre Kerzen an die Flamme des Friedens·lichts.
Dann bringen sie die Kerzen in ihre Heimat·länder.
Einige bringen sie nach Deutschland.
In Deutschland zündet man mit den Kerzen weitere Kerzen an.
Dann leuchten viele Friedens·lichter.
Zum Beispiel in:
in Rathäusern
in Krankenhäusern
in sozialen Einrichtungen
in Kirchen.
Auch im Landtag brennt eine Kerze.
Nun brennt das Friedens·licht auch in der Kieler Staats·kanzlei.
Die Staats·kanzlei ist ein großes Büro.
Dort arbeitet der Minister·präsident.
Daniel Günther ist der Minister·präsident von Schleswig-Holstein.
Daniel Günther hat die Pfadfinderinnen und Pfadfinder dort getroffen.
Er hat eine Kerze an dem Friedens·licht angezündet.
Das Friedens·licht kommt zum 30. Mal nach Schleswig-Holstein.
Das Friedens·licht hat ein Motto.
Das Motto heißt: Ein Funke Mut.
Das heißt:
Es gibt viele Probleme in der Gesellschaft.
Deshalb brauchen wir mutige Menschen.
Die Menschen sollen etwas gegen die Probleme machen.
Daniel Günther sagt:
Frieden ist nicht mehr normal.
Deshalb sollen die Menschen mutig sein.
Und die Menschen sollen positiv denken.
Das soll ein Ziel für das nächste Jahr sein.
Daniel Günther ist der Schirm·herr von der Aktion in Schleswig-Holstein.
Schirm·herr heißt hier:
Daniel Günther unterstützt die Aktion.
Er hilft mit seinem Namen und seiner Bekanntheit.
Daniel Günther durfte das Friedens·licht anzünden.
Darüber hat er sich gefreut.
Dabei waren auch zwei andere Politiker.
Die Politiker sind:
Dirk Schrödter
Er ist Digitalisierungs·minister in Schleswig-Holstein.
Philipp Amthor
Er arbeitet für den Bundes·minister für Digitales.
Alte Tradition
Das Friedens·licht ist eine Idee vom Österreichischen Rund·funk.
Ein Rund·funk macht Fernsehen und Radio.
Seit 1986 macht man das Friedens·licht so:
Ein Kind zündet ein Licht in Bethlehem an.
Das Licht ist in der Geburts·grotte von Jesus.
Die Geburts·grotte ist ein Ort.
Jesus soll dort geboren sein.
Dann bringt man das Licht mit dem Flugzeug nach Österreich.
Pfad·finder und Pfad·finderinnen holen das Licht ab.
Und sie bringen es nach Deutschland.
Dieses Jahr kommt das Friedens·licht aus einer Kirche in Österreich.
Die Kirche heißt: Wall·fahrts·kirche Christkindl.
Die Kirche ist im Bezirk Steyr in Österreich.
Letztes Jahr kam das Friedens·licht auch aus dieser Kirche.
Es gibt einen Krieg im Nahen Osten.
Deshalb konnte man das Friedens·licht nicht in Bethlehem anzünden.
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