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Thema : Trinkwasser

Trinkwasseruntersuchungen



Letzte Aktualisierung: 20.01.2023

1.Trinkwasseruntersuchungsstellen


Bekanntmachung der gemäß Trinkwasserverordnung tätigen Trinkwasseruntersuchungsstellen

Gemäß § 15 Abs. 4 der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) führt das Ministerium für Soziales, Familie, Jugend, Senioren, Integration und Gleichstellung eine Liste mit allen in Schleswig-Holstein tätigen Untersuchungsstellen, die die Anforderungen zur Untersuchung von Trinkwasser gemäß den Vorgaben der Trinkwasserverordnung erfüllen.

Trinkwasseruntersuchungsstellen in Schleswig-Holstein  (PDF, 409KB, Datei ist barrierefrei ⁄ barrierearm)

 

Weitere Informationen

Die von den anderen Bundesländern in deren Listen bekannt gemachten Labore sind in Schleswig-Holstein für Untersuchungen zugelassen.

Trinkwasseruntersuchungsstellen der Länder  (PDF, 21KB, Datei ist barrierefrei ⁄ barrierearm)

 

Allgemeinverfügung zum EDV-Verfahren

Allgemeinverfügung zur Festlegung eines einheitlichen elektronischen Datenverarbeitungsverfahrens (EDV-Verfahren) für die Erfassung und Übermittlung von Trinkwasseruntersuchungsergebnissen

Unternehmer und sonstige Inhaber von Wasserversorgungsanlagen sind verpflichtet, die erforderlichen Daten nach § 15 Abs. 3 Satz 1 und 2 und § 15a Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1 TrinkwV landeseinheitlich im Format des Trinkwasserdatenerfassungs- und -informationssystems TEIS zu übermitteln.

Allgemeinverfügung zum EDV-Verfahren (PDF, 41KB, Datei ist nicht barrierefrei)


2.Trinkwasseruntersuchung auf Radioaktivität

Seit der Änderung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) im November 2015 ist Trinkwasser auf Radioaktivität zu untersuchen. In Schleswig-Holstein werden Untersuchungen auf zwei Parameter durchgeführt - das Edelgas Radon-222 (Rn-222) und die sogenannte „Richtdosis“. Untersuchungspflichtig sind die zentralen Wasserwerke (§ 3 Nr. 2a TrinkwV) und, wenn die Kreisgesundheitsbehörde dies anordnet, auch dezentrale kleine Wasserwerke (§ 3 Nr. 2b TrinkwV).

Ziehen einer Wasserprobe im Wasserwerk Schulensee in Kiel
Ziehen einer Wasserprobe im Wasserwerk Schulensee in Kiel


Es ist zunächst eine Erstuntersuchung durchzuführen. Dazu sind 4 Messungen erforderlich, die in vier unterschiedlichen Quartalen innerhalb von zwölf Monaten ausgeführt werden müssen. Es gibt nur wenige Untersuchungsstellen, die diese Messungen vornehmen können. Man sollte deshalb möglichst bald beginnen. 

Während Radon-222 direkt als Einzelsubstanz gemessen wird, ist für die Richtdosis ein komplexeres Verfahren nötig. Die TrinkwV sieht hier drei mögliche Wege vor. Die vorliegenden Hinweise bieten eine verständliche Übersicht über die Messverfahren.

Zuletzt ist eine Liste der für Radioaktivitätsmessungen zugelassenen Untersuchungsstellen angefügt (Stand Juli 2018). Hier ist auch angegeben, welche Methoden das jeweilige Labor beherrscht. Die Entwicklung bei den Laboren werden wir beobachten und Änderungen bekannt geben.

Hinweise zur Umsetzung der Untersuchungen auf Radioaktivität im Trinkwasser  (PDF, 1.001KB, Datei ist barrierefrei ⁄ barrierearm)

Für Rückfragen steht Ihnen Ihre zuständige Gesundheitsbehörde des Kreises beziehungsweise der kreisfreien Stadt zur Verfügung.

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