Das Jugendaufbauwerk wurde mit dem Landesgesetz über das Jugendaufbauwerk Schleswig-Holstein vom 13. Dezember 1949 gegründet, um der schwierigen Ausbildungs- und Arbeitsplatzsituation in der Nachkriegszeit zu begegnen.
In den vergangenen Jahrzehnten wurden flächendeckend Bildungsangebote für junge Menschen auf dem Weg in ihre individuelle berufliche Perspektive etabliert. Im Rahmen des Sozialgesetzbuches SGB II, SGB III und SGB VIII bestehen gesetzliche Verpflichtungen, die von Agenturen für Arbeit, Jobcentern und Einrichtungen der Jugendhilfe übernommen werden.
Die Einrichtungen im Jugendaufbauwerk übernehmen Maßnahmen des SGB III von berufsvorbereitende und beruflich qualifizierende Bildungsangebote bis hin zu außerbetrieblichen Ausbildungsgängen. Darüber hinaus ist das Jugendaufbauwerk kompetenter Partner der Jobcenter (SGB II), um jungen Menschen individuelle Angebote zur Beschäftigung und Qualifizierung zu machen.
Das Jugendaufbauwerk arbeitet eng mit allgemein- und berufsbildenden Schulen in Schleswig-Holstein zusammen.
Funktion des Landes
Im Gesetz über das Jugendaufbauwerk ist geregelt, dass das Land einen entscheidenden Einfluss auf die Tätigkeit und das Aufgabenspektrum der Einrichtungen aus und wacht über deren Qualität. Zu den Leitungsaufgaben gehören die
- Bereitstellung von Investitionsmitteln nach Maßgabe des Landeshaushalts,
- Wahrnehmung der Fachaufsicht und der Heimaufsicht nach den Landesbestimmungen,
- Begleitung der Qualitätsentwicklung und -sicherung,
- Wahrnehmung zentraler Funktionen für alle Einrichtungen.
Konakt:
Schleswig-Holsteinisches Institut für Berufliche Bildung (SHIBB)
Helge Schierhorn
Muhliusstraße 38
24103 Kiel
Telefon 0431 988-9753
E-Mail:
helge.schierhorn@shibb.landsh.de
Landesarbeitsgemeinschaft der JAW Schleswig-Holstein e.V.
Die Jugendaufbauwerke Schleswig-Holsteins sind in der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendaufbauwerke organisiert und bilden so einen flächendeckenden Verbund von Bildungsträgern, die auf Grundlage des JAW Gesetzes in den Kommunen und Landkreisen in Schleswig-Holstein arbeiten.