Landesportal Schleswig-Holstein

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Schutz vor Gewalt

© R.Seeberg / grafikfoto.de

Die meisten Gewalttaten werden nicht in der Öffentlichkeit, sondern Zuhause in der Familie verübt - fast immer sind die Opfer Frauen und Kinder.

Gewalt bleibt ein Thema, bei dem alle hinschauen und aktiv werden müssen. Betroffene müssen ermutigt werden, nicht zu schweigen, sondern über ihre Erlebnisse zu sprechen - nur so können sie die Situation ändern.

Der Kontakt zu einer qualifizierten Hilfe ist oft der erste Schritt für einen Ausstieg aus der Gewaltspirale.

Betroffene häuslicher Gewalt werden in Schleswig-Holstein nicht allein gelassen, es gibt ein dichtes Netz an Frauenfacheinrichtungen und funktionierenden Netzwerken, die Schutz, Hilfe und Unterstützung bieten.

Das Bundeshilfetelefon ist unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung weiterhin erreichbar, und unterstützt Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung.

Die Telefonnummern der Beratungsstellen in Schleswig-Holstein finden Sie hier:

Männer und Frauen, die befürchten selbst gewalttätig zu werden, finden Beratungsangebote unter www.soziale-strafrechtspflege.de.

Unter der „Nummer gegen Gewalt“ werden zudem unter 0431 - 26097648 dort Beratungsangebote, Therapien oder Tätertrainings in ganz Schleswig-Holstein vermittelt. Diese helfen dabei, keine Gewalttaten oder sexuellen Übergriffe zu verüben.  

Von Gewalt betroffene Männer finden unter https://www.maennerberatung-sh.de/ 

Corona-Hilfen: Zusätzliche Mittel für die Frauenfacheinrichtungen

Am 11. April 2020 hat das Kieler Kabinett eine halbe Million Euro zusätzlich für Fraueneinrichtungen bewilligt. Damit sollen bei Bedarf weitere Schutzplätze geschaffen und das Angebot von Frauenberatungsstellen verstärkt werden. 

Die Kreise und kreisfreien Städte können bis zum 30. September 2020 Anträge auf die vorübergehenden Mittel für bis zu 16 zusätzliche Schutzplätze für Hochrisikofälle von häuslicher Gewalt beantragen. Zudem stehen Mittel für eine Verstärkung des Beratungsangebotes durch die bereits über das Finanzausgleichsgesetz (FAG) geförderten Frauenberatungsstellen von bis zu zehn Stunden pro Woche sowie ein einmaliger Zuschuss von 3.000 Euro zur Verbesserung der technischen Ausstattung zur Verfügung.

Förderung beantragen

Anträge und Richtlinie

Bitte füllen Sie diesen Antrag vollständig aus, drucken Sie ihn aus, unterschreiben Sie ihn und schicken Sie ihn ausschließlich als E-Mail-Anhang (nicht per Post) an Coronahilfe-FFE@im.landsh.de

Kontakt

Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Bitte senden Sie Ihre Anträge per E-Mail.
Maike Fischer
Düsternbrooker Weg 92
24105 Kiel
Telefon: 0431 988-5491

Das Aufgabengebiet Gleichstellung ist zum 15. Mai 2020 vom Justizministerium ins Innenministerium übertragen worden. Bewilligungsbehörde ist seit diesem Tag das Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein.

Datenschutzhinweise

Datenschutzhinweise des Ministeriums gemäß DSGVO

Weitere Informationen

Das Projekt "Frauen_Wohnen" unterstützt Frauen nach dem Aufenthalt im Frauenhaus bei der Wohnungssuche und sucht noch engagierte Mitstreiter.

Das Land beteiligt sich am Neubau des Eutiner Frauenhauses. Gleichstellungsministerin Sütterlin-Waack übergab vor Ort den entsprechenden Förderbescheid.

Das Gleichstellungsministerium richtet 30 zusätzliche Plätze in schleswig-holsteinischen Frauenhäusern ein.

Auch in Schleswig-Holstein gibt es Opfer von Menschenhandel. Vor allem Frauen sind von Frauenhandel betroffen, werden in die Prostitution, aber auch in ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und/oder in eine Ehe gezwungen.

Das Kooperations- und Interventionsprojekt bei häuslicher Gewalt - KIK - sichert in Schleswig-Holstein die Zusammenarbeit verschiedenster Institutionen und Einrichtungen, die mit häuslicher Gewalt befasst sind.

mixed pickles e. V. setzt sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Mädchen und Frauen mit Behinderung ein.

Das Ergänzende Hilfesystem (EHS) soll Betroffenen mit Sachleistungen helfen, die in ihrer Kindheit sexuellen Missbrauch im familiären und institutionellen Bereich erlitten haben und noch immer an den Folgewirkungen leiden.

Am 1. Juli 2017 ist bundesweit das Gesetz zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen in Kraft getreten (kurz: Prostituiertenschutzgesetz, ProstSchG). Mit diesem werden erstmalig alle Bereiche der gewerblichen Prostitution erfasst sowie Rechte und Pflichten für Prostituierte und Prostitutionsgewerbetreibende eingeführt.

Opfer von Straftaten brauchen Unterstützung und Hilfe.