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Schutz vor Gewalt

© R.Seeberg / grafikfoto.de

Die meisten Gewalttaten werden nicht in der Öffentlichkeit, sondern Zuhause in der Familie verübt - fast immer sind die Opfer Frauen und Kinder.

Gewalt bleibt ein Thema, bei dem alle hinschauen und aktiv werden müssen. Betroffene müssen ermutigt werden, nicht zu schweigen, sondern über ihre Erlebnisse zu sprechen - nur so können sie die Situation ändern.

Der Kontakt zu einer qualifizierten Hilfe ist oft der erste Schritt für einen Ausstieg aus der Gewaltspirale.

Betroffene häuslicher Gewalt werden in Schleswig-Holstein nicht allein gelassen, es gibt ein dichtes Netz an Frauenfacheinrichtungen und funktionierenden Netzwerken, die Schutz, Hilfe und Unterstützung bieten.

Weitere Informationen

Das Projekt "Frauen_Wohnen" unterstützt Frauen nach dem Aufenthalt im Frauenhaus bei der Wohnungssuche und sucht noch engagierte Mitstreiter.

Das Land beteiligt sich am Neubau des Eutiner Frauenhauses. Gleichstellungsministerin Sütterlin-Waack übergab vor Ort den entsprechenden Förderbescheid.

Das Gleichstellungsministerium richtet 30 zusätzliche Plätze in schleswig-holsteinischen Frauenhäusern ein.

Auch in Schleswig-Holstein gibt es Opfer von Menschenhandel. Vor allem Frauen sind von Frauenhandel betroffen, werden in die Prostitution, aber auch in ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und/oder in eine Ehe gezwungen.

Das Kooperations- und Interventionsprojekt bei häuslicher Gewalt - KIK - sichert in Schleswig-Holstein die Zusammenarbeit verschiedenster Institutionen und Einrichtungen, die mit häuslicher Gewalt befasst sind.

mixed pickles e. V. setzt sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Mädchen und Frauen mit Behinderung ein.

Das Ergänzende Hilfesystem (EHS) soll Betroffenen mit Sachleistungen helfen, die in ihrer Kindheit sexuellen Missbrauch im familiären und institutionellen Bereich erlitten haben und noch immer an den Folgewirkungen leiden.

Hier finden Sie Broschüren und Informationen, die den Themenbereich "Schutz vor Gewalt" betreffen.

Am 1. Juli 2017 ist bundesweit das Gesetz zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen in Kraft getreten (kurz: Prostituiertenschutzgesetz, ProstSchG). Mit diesem werden erstmalig alle Bereiche der gewerblichen Prostitution erfasst sowie Rechte und Pflichten für Prostituierte und Prostitutionsgewerbetreibende eingeführt.

Opfer von Gewalt – seien es Frauen, Männer oder Kinder – brauchen Schutz. Wer zu Hause geschlagen und gedemütigt wird, braucht besonderen Schutz. Den erforderlichen Schutz zu gewährleisten, ist Aufgabe der Politik.