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Feuerwehr

© M. Staudt / grafikfoto.de

Das Feuerwehrwesen umfasst die Brandbekämpfung, die Technische Hilfe, die Verhütung von Bränden und die Mitwirkung im Katastrophenschutz. Es ist ein besonderes Teilgebiet der Gefahrenabwehr, das den Gemeinden und Kreisen als Selbstverwaltungsaufgabe übertragen wurde. Die Gemeinden halten öffentliche Feuerwehren vor, die Kreise überörtliche Einrichtungen.

Zurzeit bestehen vier Berufsfeuerwehren mit cirka 750 Beamten und mehr als 1.400 freiwillige Feuerwehren mit mehr als 50.000 aktiven Mitgliedern. Den mehr als 400 Jugendfeuerwehren gehören cirka 9.500 Jugendliche an. Weiter gibt es 30 Werkfeuerwehren mit mehr als 1.000 haupt- und nebenberuflichen Mitgliedern. Sie alle sind mit rund 2.000 Löschfahrzeugen und etwa 800 Spezialfahrzeugen ausgerüstet.

Einsätze

Jährlich werden die Feuerwehren zu cirka 30.000 Einsätzen alarmiert. Dabei gewährleistet das dichte Netz der Feuerwehren schnelle Hilfe innerhalb einer Hilfsfrist von 10 Minuten. Dazu kommen weiterhin mehr als 80.000 Einsätze der 4 Berufsfeuerwehren im Rettungsdienst sowie zahlreiche Aktivitäten der Feuerwehren bei der Brandschutzerziehung und -aufklärung.

Ausbildung

Panorama der Landesfeuerwehrschule am Oxer in Harrislee Landesfeuerwehrschule (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Landesfeuerwehrschule

Das vielfältige Einsatzspektrum der Feuerwehren und der sachgerechte Einsatz der vorhandenen Ausrüstung erfordert besonders von den aktiven Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehren intensive Ausbildung und ständige Fortbildung in den Feuerwehren.

Sie wird überwiegend durchgeführt auf Kreisebene, bei den Kreisverbänden und an der Landesfeuerwehrschule. Speziallehrgänge werden auch bei der Industrie oder in anderen Bundesländern in Anspruch genommen. Die Ausbildung für einen Wehrführer beispielsweise kann durchaus 200 Ausbildungsstunden und mehr beinhalten.