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Landesamt
für soziale Dienste

© Andreas Geick

Unsere Leistungen nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG)

Elterngeld

Kind mit Papa und Opa am Strand. Kind mit Papa und Opa am Strand. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Elterngeld ist eine wichtige Unterstützung für Familien. © Dr. Jesper Zedlitz

Für Kinder, die ab 1. Januar 2007 geboren sind, wird in der Regel für die ersten zwölf Lebensmonate Elterngeld gezahlt.

Es orientiert sich am vorherigen Nettoeinkommen und beträgt mindestens 65% des entfallenden Nettoeinkommens (mindestens 300 und höchstens 1.800 Euro).

Die rückwirkende Zahlung des Elterngeldes ist auf die letzten 3 Monate vor der Antragstellung begrenzt.

Weitere Einzelheiten erfahren Sie aus unserem Informationsblatt. Die Broschüre "Elterngeld und Elternzeit" finden Sie im Internetangebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (siehe weiterführende Informationen).

Den Antragsvordruck auf Elterngeld finden Sie hier zum Herunterladen. Bitte fügen Sie Ihrem Antrag immer die Anlage B - Erklärung zum Einkommen - bei!

Elterngeld Plus

Am 1. Januar 2015 trat das Gesetz zur Einführung des Elterngeld Plus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit in Kraft, dessen neue Regelungen zum Elterngeld und zur Elternzeit für Geburten ab dem 1. Juli 2015 gelten werden.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat eine Informationskampagne gestartet, um die zukünftigen Eltern über die wichtigsten Neuerungen, die das Gesetz vorsieht, zu informieren. Dazu wurde die Internetseite www.elterngeld-plus.de freigeschaltet, die fortlaufend aktuelle Informationen zum Elterngeld Plus, zum Partnerschaftsbonus sowie zur flexibleren Elternzeit für Eltern wie auch für Arbeitgeber bereitstellt. Über die Servicerubrik können Eltern die Informationsbroschüre „Elterngeld Plus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit“ und die Unternehmen das Booklet „Elterngeld Plus – wie Arbeitgeber und Eltern profitieren“ bestellen.

Änderungen des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes (BEEG) aus Anlass der Covid-19-Pandemie (Corona-Pandemie)

Liebe Eltern,

am 28.05.2020 ist das Gesetz für Maßnahmen aus Anlass der Covid-19-Pandemie verkündet worden.
Damit haben die Eltern, die in der Zeit vom 01.03.2020 bis 31.12.2020 pandemiebedingt ihr Elterngeld und ihre Elternzeit nicht wie vorgesehen beantragen konnten bzw. können, neue Gestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich der Inanspruchnahme der Elterngeld-Bezugsmonate.
Auch Eltern, die in diesem Zeitraum aufgrund der Pandemie ein geringeres Einkommen hatten bzw. haben, sollen dadurch keine Nachteile haben.
Die neuen Regelungen erstrecken sich auch auf die in dem genannten Zeitraum liegenden Partnerschaftsbonus-Monate. Bei Vorliegen weiterer Voraussetzungen gelten nunmehr die Angaben zur Höhe des Einkommens und zum Umfang der Arbeitszeit, die bei der Beantragung des Partnerschaftsbonus glaubhaft gemacht worden sind.

Für die Höhe des Elterngeldes für den o. a. Zeitraum bleiben die Einnahmen im Elterngeld-Bezugszeitraum unberücksichtigt, die Ihnen als Ersatz für Erwerbseinkommen zustehen, das nach der Geburt des Kindes aufgrund der Covid-19-Pandemie weggefallen ist.
Darüber hinaus können Sie bei der Geburt oder der Annahme eines weiteren Kindes Einfluss darauf nehmen, welche Kalendermonate für den so genannten Bemessungszeitraum für das Folgekind zu berücksichtigen sind. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie in der Zeit vom 01.03.2020 bis 31.12.2020 aufgrund der Covid-19-Pandemie ein geringeres Einkommen hatten bzw. haben.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Landesfamilienbüro.

Weitere Informationen zu den Gesetzesänderungen finden Sie auf den Internetseiten des Bundesfamilienministeriums unter http://bmfsfj.de.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Landesamt für soziale Dienste
Schleswig-Holstein

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