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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Bildungsministerin Prien: „Unsere bildungspolitischen Debatten haben immer das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt gestellt – Damit haben wir für ein kleines Stück mehr Bildungsgerechtigkeit in unserem Land gesorgt!“

Datum 27.04.2022

KIEL. Bildungsministerin Karin Prien hat heute (27. April) im Landtag hervorgehoben, dass die vergangenen fünf Jahre Schulpolitik vor allem durch eine Fokussierung auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen geprägt gewesen seien. „Es ist eine wesentliche Errungenschaft dieser Legislatur, dass wir die Schulen nicht gegeneinander ausspielen“, so Prien. Und weiter: „Wir führen keine ideologischen Debatten auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler, der Schulleitungen und Lehrkräfte, sondern haben die individuellen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen im Blick.“ Der Bildungsbericht 2020 des DIPF, also von externen Expertinnen und Experten, habe bestätigt, dass die Zweigliedrigkeit des Schulsystems erfolgreich eine hohe Durchlässigkeit ermögliche. Es habe – auch nach der Rückkehr zu G9 – keinen Run auf das Gymnasium gegeben. „Ein Teil der Eltern und Kinder entscheiden sich bewusst für das Gymnasium, weil den Kindern das Lernen leichtfällt und dieser Weg zum Abitur für sie der passendste ist. Ein anderer Teil entscheidet sich bewusst für die Gemeinschaftsschule, mit dem Wissen, dass den Kindern und Jugendlichen damit alle Möglichkeiten offenstehen“, so Karin Prien. „Eltern, Schülerinnen und Schüler treffen diese Entscheidung auch, weil es uns gelungen ist, die ideologische Debatte um das Schulsystem zu beenden und das individuelle Wohl der Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt zu stellen.

Prien berichtete im Landtag über das PerspektivSchul-Programm, das in den vergangenen Jahren Schulen in besonders herausfordernden Lagen besonders unterstützt habe. Bildungsgerechtigkeit sei die zentrale Antwort auf die Gerechtigkeitsdebatte, die in Deutschland geführt werde. „Bildungsgerechtigkeit ist die Voraussetzung, mit der wir das Aufstiegsversprechen der sozialen Marktwirtschaft verwirklichen: Jeder, der sich anstrengt, kann zu Wohlstand kommen“, so Karin Prien. Deshalb habe man in die Standorte der Perspektivschulen investiert, Lehrkräfte und Schulleitungen gestärkt und zusätzliche Ressourcen bereitgestellt. „Die PerspektivSchulen erproben, welche Unterstützung erforderlich ist, um zu mehr Qualität zu gelangen und einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit zu leisten. Dabei werden sie unterstützt durch das Angebot des IQSH aus Fachfortbildung, didaktischem Training, Schulentwicklungsberatung, Coaching und dem Projekt „Niemanden Zurücklassen“.

In ihrer Landtagsrede hob die Bildungsministerin noch einmal die Grundprinzipien der Bildungspolitik der Landesregierung heraus: „Schülerinnen und Schüler können in Schleswig-Holstein je nach Leistungsvermögen, Entwicklungsstand und Neigung aus verschiedenen Wegen ihren persönlichen Weg zum erfolgreichen Schulabschluss wählen. Das tun sie über das Gymnasium, die Gemeinschaftsschulen und die Berufsbildenden Schulen“, so Prien, die mehrfach betonte, dass die verschiedenen Wege nicht gegeneinander gedacht werden dürften, sondern als vielfältige Möglichkeiten für eine individuelle persönliche Entwicklung.

Ob Klimawandel, Pandemie oder jetzt der Ukrainekrieg. Junge Menschen erlebten Gefühle der Unsicherheit und des Kontrollverlusts. „Deshalb bin ich dem Landtag sehr dankbar, dass er fraktionsübergreifend zusätzliche Mittel in Höhe von 10 Millionen Euro für ein Sofortprogramm zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit psychosozialen Problemen bereitstellt“, so Prien. Das sei keine Selbstverständlichkeit – gerade zum Ende einer Legislaturperiode. „Und es zeigt einmal mehr, was wir in unserer Bildungspolitik in den Mittelpunkt stellen müssen: nicht ideologische Debatten, sondern das individuelle Wohl der Kinder und Jugendlichen. Das ist uns in dieser Koalition gelungen und teilweise auch fraktionsübergreifend in diesem Haus. Gemeinsam haben wir für ein kleines Stück mehr Bildungsgerechtigkeit gesorgt. Dafür danke ich Ihnen allen sehr!

 

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: David Ermes | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-2369 | Telefax 0431 988-5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de  | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de 

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