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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Kultusministerin Karin Prien stellt Peter Harry Carstensen als Beauftragten für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus vor. Prien: „Juden und jüdisches Leben gehören zu Schleswig-Holstein wie Wellen, Wind und Deich"

Datum 25.02.2020

KIEL | RENDSBURG. Nach Beschluss durch das Kabinett hat Kultusministerin Karin Prien heute (25. Februar) in Rendsburg Peter Harry Carstensen als neuen Beauftragten für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus vorgestellt. „Antisemitismus und Rassismus sind leider brandaktuelle Themen. Nicht erst die schrecklichen Taten von Halle und Hanau haben uns gezeigt, dass Rassismus und vor allem Antisemitismus im Besonderen mehr als nur Gift in den Köpfen sind“, äußerte sich Karin Prien besorgt. „Wir erleben barbarische Taten, die Menschen wie Sie und mich zu Opfern machen können. Blinder Hass und menschenverachtende Sprache machen sich breit. Dem stellen wir Schleswig-Holsteiner uns entschieden entgegen.“ Das beste Mittel gegen Antisemitismus sei dabei, Empathie zu vermitteln, so die Ministerin. „Wir müssen häufiger zeigen, was jüdisches Leben in Schleswig-Holstein ist. Und wo es in unserem Alltag präsent ist.“

Mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten habe man eine zwischen Nord- und Ostsee bestens vernetzte und bekannte Persönlichkeit für diese Aufgabe gewinnen können. Durch dem neuen Beauftragten, der seinen Sitz an Priens Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat, will Schleswig-Holstein den Kampf gegen Antisemitismus im Land intensivieren.

„Jüdisches Leben im Land wird von vielen Seiten bedroht. Wir stellen uns unmissverständlich gegen jede Form von Antisemitismus und wollen mit Peter Harry Carstensen gemeinsam neue Wege gehen“, so die Ministerin.

In den kommenden Wochen wolle sie mit Carstensen, der seine Aufgabe zum 1. März antritt, die nächsten Schritte planen. „Einen seiner ersten öffentlichen Termine wird unser Beauftragter am 2. April in Lübeck haben, wenn wir zusammen mit dem Vorsitzenden des Zentralrats der Juden Dr. Josef Schuster, der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, unserem Ministerpräsidenten Daniel Günther und der jüdischen Gemeinde in Lübeck mit einem großen Fest die Carlebach-Synagoge einweihen.“

 

Der Beauftragte für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus ist zukünftig unter beauftragter@bimi.landsh.de erreichbar. Presseanfragen bitte über die Pressestelle.

Verantwortlich für diesen Pressetext: David Ermes| Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431  988-5807 | Telefax 0431  988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de  | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de

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