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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

 Landesregierung informiert Bildungs-, Finanz- und Sozialausschuss über Stand und Kostenentwicklung beim UKSH: „Ein Kraftakt, der weitere Investitionen erfordert“

Datum 27.06.2019

KIEL. „Es ist ein Kraftakt - aber jetzt stehen wir vor der Eröffnung eines modernen, effizienten und leistungsfähigen Universitätsklinikums an den Standorten Kiel und Lübeck“, sagten heute Landesregierung und Klinikvorstand zur Modernisierung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH). Vorangegangen war eine Dreiersitzung von Bildungs-, Finanz- und Sozialausschuss, bei der die Spitzen der beteiligten Ministerien die Abgeordneten über den Stand der Arbeiten und über die Kostenentwicklung informiert haben.

Die öffentlich-private Partnerschaft war eine auch aus heutiger Sicht gute Entscheidung“, sagte Prien. Zur Wahrheit gehöre aber auch, dass das ÖPP-Verfahren nicht alle Investitionsbedarfe abdecke, und daher noch erhebliche weitere Investitionen „landes- und leider auch kreditfinanziert nötig waren und auch noch sind“. Die Wissenschaftsministerin betonte, das Land werde auch in Zukunft in die Universitätsmedizin investieren: Zur Stärkung der Planungssicherheit im Bereich Forschung und Lehre werde das Land daher erstmals über einen Zeitraum von fünf Jahren die anfallenden Tarif- und Besoldungssteigerungen ausgleichen.

Auch Finanzministerin Monika Heinold bekräftigte den Erfolg des ÖPP-Projektes. „Wir können uns auf ein top modernisiertes UKSH freuen. Und die Zusage, dass die ÖPP-Bauinvestitionen durch die Effizienzrendite getragen werden kann, wurde heute noch einmal vom Vorstand bestätigt“, so Heinold. Zudem sei bei der Bewertung  von darüber hinausgehenden Bedarfen  für Bauinvestitionen ein weiterer Schritt gemacht worden. Es gebe im Grundsatz Einigkeit über weitere Bedarfe, die auf 400 Millionen Euro geschätzt würden. Heinold: „Mit rund 250 Millionen Euro haben wir schon einen relevanten Teil dieser Summe in der Finanzplanung berücksichtigt. Darüber hinaus gibt es aus Sicht des UKSH-Vorstands weitere Bedarfe. Diese werden wir uns bis zum Ende des Jahres anschauen und gemeinsam mit unseren Krankenhausexperten im Aufsichtsrat über das Notwendige und das Machbare beraten.

Wissenschaftsministerin Karin Prien hob die Bedeutung des UKSH für die Krankenversorgung, die medizinische Ausbildung und für Forschung und Lehre hervor: „Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des UKSH dafür, dass sie die Zeit des Um- und Neubaus, die mit großen Herausforderungen und Einschränkungen am Arbeitsplatz verbunden waren und noch sind, mit großem Engagement und viel Geduld ertragen haben - und hoffentlich auch noch weiter ertragen werden.

 „Für ihre herausragenden Verdienste um die Errichtung des Klinikums der Zukunft für die Versorgung von jährlich 500.000 Patientinnen und Patienten danken wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, sagte UKSH-Vorstandsvorsitzender Prof. Jens Scholz. In einem gemeinsamen Kraftakt sei es gelungen, den Neubau zu realisieren und damit die baulichen Voraussetzungen für die medizinische Maximalversorgung der Menschen im Schleswig-Holstein sicher zu stellen. „Selbstverständlich stehen wir nach wie vor zur Erwirtschaftung der Effizienzrendite aus dem Baulichen Masterplan. Gemeinsam mit dem Land stellen wir uns darüber hinaus den klinischen, personellen und technischen Herausforderungen, um die Leistungsfähigkeit des UKSH nachhaltig auch für die kommende Generation sicher zu stellen“, betonte Scholz.

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Thomas Schunck | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431  988-5805 | Telefax 0431  988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de  |

 

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