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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Bildungsministerin Karin Prien im Landtag: „Lehrkräfte haben einen Anspruch auf einen gesunden Arbeitsplatz Schule“

Datum 05.09.2018

KIEL. Das Gesundheitsmanagement an den Schulen soll verbessert werden. „Unsere Lehrkräfte haben einen Anspruch auf einen gesunden Arbeitsplatz Schule. Denn die Gesundheit und Arbeitszufriedenheit unserer Lehrerinnen und Lehrer ist ein hohes Gut“, sagte Bildungsministerin Karin Prien heute (5. September) im schleswig-holsteinischen Landtag. Sie stellte dort die repräsentativen Ergebnisse einer Statuserhebung von Lehrkräften zur Arbeitsfähigkeit und Gesundheit vor „Alle Fakten fließen ein in ein wissenschaftlich basiertes Konzept zur Verbesserung des Gesundheitsmanagements an Schulen.“ Erste Entlastungen für die Lehrkräfte seien bereits angestoßen worden. „Wir geben sieben Millionen Euro aus dem IMPULS-Programm für Lärmschutzmaßnahmen an Grundschulen und Förderzentren. Parallel erweitern wir das Präventions-und Fortbildungsangebot für Lehrkräfte“, betonte Ministerin Prien.

Die befragten Lehrerinnen und Lehrer hatten in einer Online-Befragung im vergangenen Jahr unter anderem zurückgemeldet, dass sie die Aufgabenvielfalt und die großen Handlungsspielräume des Berufes positiv bewerten. 96 Prozent schätzen die hohe Bedeutsamkeit ihrer Arbeit, 95 Prozent die soziale Unterstützung und 97 Prozent das Gemeinschaftsgefühl im Kollegium. Mehr als die Hälfte der Befragten hatte angegeben, über eine gute bis sehr gute Arbeitsfähigkeit zu verfügen. 72 Prozent sind mit ihrer Arbeit im Allgemeinen zufrieden. Ministerin Prien: „Diese Ergebnisse freuen mich sehr. Sie zeigen, dass wir hoch motivierte Lehrerinnen und Lehrer haben, die ihren Beruf sehr schätzen und gerne ausüben.“ Sehr ernst nehme sie die kritischen Rückmeldungen zu den Belastungen. So hatten die Befragten besonders häufig aufgabenbezogenen Belastungen wie Termin- und Leistungsdruck, neue und zusätzliche Aufgaben oder auch Störungen genannt. Größter Belastungsfaktor sei Lärm und Geräusche.

In einem nächsten Schritt werten jetzt der Arbeitskreis Betriebliches Gesundheitsmanagement des Bildungsministeriums, die Schulaufsichten, der Hauptpersonalrat und das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) die Ergebnisse der Umfrage aus. Ministerin Prien: „Wir wollen eine offene Diskussion darüber, wie wir Lehrkräfte besser unterstützen können. Das gilt für die Handlungsfelder ‚Termin- und Leistungsdruck‘ und ‚Gefühlsmäßige Belastung‘ ebenso wie für den ‚Konflikt zwischen Arbeitsleben und Privatleben‘ und die ‚Belastung von Führungskräften‘.“ Zusammen mit dem wissenschaftlich basierten Konzept verfüge man dann über eine Vielzahl von Hinweisen, wie die Gesundheit der Lehrkräfte verbessert werden könne.


Verantwortlich für diesen Pressetext: Patricia Zimnik | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-5805 | Telefax 0431 988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de

 

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