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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Bildungsministerin Karin Prien will mit dem „Jahr der politischen Bildung“ mehr junge Menschen für Beteiligung an demokratischen Prozessen gewinnen

Datum 13.12.2018

KIEL. Den parlamentarischen Abend zur politischen Bildung nahm die Bildungs- und Kulturministerin Karin Prien heute (13. Dezember) zum Anlass, für ein verstärktes Engagement für die Demokratie zu werben: „Wir feiern im Jahr 2019 nicht nur eine friedliche Revolution mit globalen Folgen - 30 Jahre Mauerfall -, 2019 ist auch das Jahr, in dem unser Grundgesetz 70 Jahre alt wird. Das sind gute Anlässe, sich den Wert unserer demokratischen Kultur noch einmal bewusst zu machen und darum machen wir 2019 zum ‚Jahr der politischen Bildung‘ an unseren Schulen.“ Politische Bildung in der Schule sei eine Querschnittsaufgabe, so die Ministerin und „wir wollen das ‚Jahr der politischen Bildung‘ nutzen, um Demokratiebildung fächerübergreifend noch weiter voranzubringen“.

So soll der Politikunterricht insgesamt gestärkt werden. Der Leitfaden zu den Fachanforderungen werde derzeit entsprechend überarbeitet, so Prien. Der 23. Mai, der Jahrestag des Inkrafttretens des Grundgesetzes, soll als landesweiter Projekttag die Demokratiebildung in das Zentrum stellen und im Unterricht „Deutsch als Zweitsprache“ für Migrantinnen und Migranten sollen „auch demokratische Werte, die Grundlagen des Verfassungs- und Rechtssystems sowie interkulturelle Kompetenzen vermittelt werden“, sagte die Ministerin weiter. „Wir werden 2019 mit Unterrichtsmaterialien neue pädagogische Impulse setzen, die Demokratiebildung schon in der Lehrerbildung stärken und mit neuen Veranstaltungs- und Lernformaten die Schülerinnen und Schüler für dieses Thema begeistern“, so Prien. Ziel müsse es sein, dass jeder Jugendliche am Ende seiner Schulzeit eine solide politische Grundbildung erhalten habe, die es ihm und ihr ermögliche, sich eine eigene, fundierte Meinung zu bilden. „Dies unter den Bedingungen einer digitalen Welt zu verwirklichen, ist eine besondere Herausforderung und gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“ Es sei wünschenswert und notwendig, dass junge Menschen sich mehr als bisher in die Politik einbrächten und die demokratischen Möglichkeiten ausschöpften, denn „sie sind die Zukunft unseres Landes“, so Prien.

 

Verantwortlich für diesen Pressetext: Thomas Schunck | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431  988-5805 | Telefax 0431  988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de  I  www.schleswig-holstein.de/mbwk

 

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