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Förderzentren

Staatskanzlei

Förderzentren

In Förderzentren werden Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet.

In Schleswig-Holstein gibt es 82 Förderzentren und 20 Verbundsysteme.

Die Verteilung der einzelnen Förderschwerpunkte über die Förderzentrumslandschaft stellt sich wie folgt dar:

  • 47 Förderzentren Lernen, Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung
  • 1 Förderzentrum Emotionale und soziale Entwicklung
  • 23 Förderzentren Geistige Entwicklung
  • 2 Förderzentren Geistige Entwicklung und Körperliche und motorische Entwicklung
  • 1 Förderzentrum Geistige Entwicklung und Lernen
  • 2 Förderzentren Körperliche und motorische Entwicklung
  • 1 Förderzentrum Sprache
  • 2 Landesförderzentren Körperliche und motorische Entwicklung
  • 1 Landesförderzentrum Hören und Kommunikation in Schleswig
  • 1 Landesförderzentrum Sehen in Schleswig
  • 1 Landesförderzentrum Pädagogik für Kranke, Hesterberg in Schleswig
  • 11 Verbundsysteme mit einer Grundschule
  • 9 Verbundsysteme mit einer Gemeinschaftsschule

Förderzentren beraten Eltern und Lehrkräfte und fördern die inklusive Beschulung an allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen. Zu ihren Aufgaben zählen:

  • Sie nehmen Schülerinnen und Schüler auf, die in anderen Schularten auch mit besonderen Hilfen dauernd oder vorübergehend nicht ausreichend gefördert werden können.
  • Sie wirken mit, wenn gemeinsamer Unterricht geplant und umgesetzt wird.
  • Sie beteiligen sich zusammen mit Einrichtungen der Jugendhilfe an der Förderung von Kindern, Jugendlichen und Schülerinnen und Schülern zur Vermeidung sonderpädagogischen Förderbedarfs.

Alle Schülerinnen und Schüler werden in der von ihnen besuchten Schule gefördert. Hierzu verfügt die einzelne Schule über Konzepte, Methoden, Mittel und qualifiziertes Personal. Ist diese Förderung jedoch im Einzelfall nicht ausreichend, so kann je nach dem speziellen Bedarf Unterstützung durch die Lehrkräfte der sonderpädagogischen Förderzentren oder durch Deutsch als Zweitsprache (DaZ)-Zentren erfolgen.

Die Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen unterrichten im Fach unter Berücksichtigung des Lern- und Entwicklungsstands sowie des sonderpädagogischen Förderschwerpunktes. Sie unterstützen bei der Erstellung von Lernplänen, fertigen Förderpläne mit Zielvorgaben und Förderansätzen (Maßnahmen) und evaluieren diese Fördermaßnahmen beziehungsweise -ergebnisse und entwickeln sie weiter. Sie entwickeln individuelle niveauspezifische Lernangebote sowohl in den Entwicklungs- und den fachlichen Kompetenzbereichen als auch im sonderpädagogischen Schwerpunkt und überprüfen diese.

Die Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen initiieren Förderangebote, entwickeln Aufgabenformate, stellen Materialien bereit, differenzieren diese nach Umfang, Inhalt, Zeitaufwand, akquirieren bei Bedarf Hilfsmittel in den Förderschwerpunkten und setzen sie methodisch angepasst unterrichtsimmanent in der Einzelbetreuung oder in einer Kleingruppe um.

Alle Förderzentren in Schleswig-Holstein sind in Netzwerken mit den Schulen ihres Einzugsgebietes zusammengeschlossen. Darüber hinaus sind alle Förderzentren der Kreise oder kreisfreien Städte in einem Arbeitskreis vernetzt.

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