Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Kernkraftwerk Krümmel

Staatskanzlei

Kernkraftwerk Krümmel

Eigentümer sind Vattenfall (50 Prozent) und PreussenElektra (50 Prozent). Die Netzanbindung erfolgte am 28. September 1983. Im Anschluss an eine Atomgesetzänderung infolge der nuklearen Unfälle im japanischen Fukushima erlosch am 6. August 2011 die Berechtigung zum Leistungsbetrieb für acht der noch 17 bis dahin betriebenen Kernkraftwerke, unter ihnen auch die Reaktoren in Brunsbüttel und Krümmel aus Schleswig-Holstein. Das Kernkraftwerk Krümmel hatte zuvor bereits - ausgenommen von wenigen Betriebstagen im Juni / Juli 2009 - seit dem 28. Juni 2007 stillgestanden.

Vattenfall beantragte im August 2015 bei der schleswig-holsteinischen Reaktorsicherheitsbehörde die Stilllegung und den Abbau des Kernkraftwerks Krümmel.

Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Krümmel sowie Betrieb eines Lagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle am Zwischenlager des Kernkraftwerkes Krümmel (LasmAaZ)

Im folgenden finden Sie alle Unterlagen, die im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung für die Genehmigungsverfahren

  • zu Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Krümmel und
  • zum Umgang mit radioaktiven Stoffen in einem neu zu errichtenden Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle und Reststoffe (LasmAaZ)

öffentlich zugänglich sind. Die Unterlagen werden in der Zeit vom 24. Juli 2018 bis einschließlich 24. September 2018 im Rathaus der Stadt Geesthacht und in der Reaktorsicherheitsbehörde (Energiewendeministerium) in Kiel zur Einsichtnahme ausgelegt. Innerhalb dieses Zeitraums können Einwendungen gegen die Vorhaben beim Energiewendeministerium (Abteilung Reaktorsicherheit und Strahlenschutz), Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel oder bei der Stadtverwaltung Geesthacht, Markt 15, 21502 Geesthacht erhoben werden.

Die Reaktorsicherheitsbehörde plant, innerhalb der Auslegungsfrist erhobene Einwendungen ab dem 11. Dezember 2018 im Rahmen eines nichtöffentlichen Erörterungstermins zu erörtern. Alle Personen, die Einwendungen erhoben haben, können diese dort näher erläutern. Der Betreibergesellschaft wird dann die Möglichkeit gegeben, dazu Stellung zu nehmen.

Wann die Reaktorsicherheitsbehörde über die Genehmigungsanträge abschließend entscheidet, ist noch nicht absehbar.

Bekanntmachungen

Öffentliche Bekanntmachung für den Antrag der Kernkraftwerk Krümmel GmbH & Co. oHG zu Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Krümmel nach § 7 Abs. 3 Atomgesetz (AtG) (PDF 103KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Öffentliche Bekanntmachung für den Antrag der Kernkraftwerk Krümmel GmbH & Co. oHG zum Umgang mit radioaktiven Stoffen nach § 7 Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) und den Bauantrag nach § 64 Landesbauordnung (LBO) zur Errichtung eines Lagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle und Reststoffe (PDF 103KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Unterlagen zur Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Krümmel

Unterlagen zum Betrieb eines Lagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle am Zwischenlager des Kernkraftwerkes Krümmel (LasmAaZ)

Bauunterlagen zur Errichtung eines Lagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle am Zwischenlager des Kernkraftwerkes Krümmel (LasmAaZ)

Datenschutzhinweise für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit der Erhebung von Einwendungen im Verfahren der Öffentlichkeitsbeteiligung