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Luftqualität in Schleswig-Holstein im Jahr 2018

Staatskanzlei

Luftqualität in Schleswig-Holstein im Jahr 2018

Datum 12.12.2019

Hinweis: Korrigierte Fassung!
Der vorher an dieser Stelle veröffentlichte Bericht wurde zurückgezogen. In der hier veröffentlichten Fassung wurde folgende Korrektur vorgenommen: Es wurde ein ergänzender Hinweis eingefügt, dass die Laboranalytik bei den Benzolmessungen nicht von der Lufthygienischen Überwachung durchgeführt wurde.

Die Luftbelastungssituation im Land Schleswig-Holstein im Jahr 2018 lässt sich anhand der Messergebnisse des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Lufthygienische Überwachung Schleswig-Holstein (LÜSH) folgendermaßen zusammenfassen:

  • Landesweit war die Grundbelastung der Luft durch Schadstoffe wie Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid und Benzol relativ gering. Auch im städtischen Hintergrund wurden die Grenzwerte dieser Komponenten eingehalten.
  • Die seit dem 1. Januar 2005 geltenden Grenzwerte für Feinstaub (PM10) und der seit dem 1. Januar 2015 geltende Grenzwert für Feinstaub (PM2,5) wurden sicher eingehalten.
  • Nach den vorliegenden Erkenntnissen ist auch in Zukunft zu erwarten, dass die Jahresmittelwerte für Stickstoffdioxid an einzelnen verkehrsbelasteten Standorten den seit 1. Januar 2010 geltenden Grenzwert überschreiten werden.
  • Der Informationsschwellenwert für Ozon von 180 µg/m³ wurde im Jahr 2018 an der Station Lübeck-St. Jürgen zweimal und in Barsbüttel einmal überschritten. Die aktuell geltenden Zielwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Vegetation werden eingehalten, die  langfristigen Ziele können aber weiterhin nicht flächendeckend eingehalten werden.