Landesportal Schleswig-Holstein

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Umfang in Schleswig-Holstein

Staatskanzlei

Umfang in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein wurden zum 30. Juni 2012 für insgesamt ca. 2.360 km Straßen aktuelle Lärmkarten im Auftrag des LLUR und der Städte mit mehr als 20.000 Einwohnern ausgearbeitet. Diese Lärmkarten werden aktuell überprüft und bei Bedarf bis zum 30. Juni 2017 überarbeitet.

Für Haupteisenbahnstrecken der DB (ca. 470 km) erfolgt die Ausarbeitung der Lärmkarten durch das Eisenbahn-Bundesamt, für die Bahnstrecken der AKN durch das LLUR und für den Flughafen Fuhlsbüttel durch die Hansestadt Hamburg. Im Anschluss wurden in der Regel zum 18. Juli 2013 Aktionspläne für Orte in der Nähe dieser Hauptlärmquellen aufgestellt, vorliegende Aktionspläne überprüft und bei Bedarf überarbeitet.

Umfang der Lärmkartierung

(2012 und 2017 nahezu konstant)

BallungsräumeHamburg, Kiel, Lübeck
Straßenca. 2.360 km Hauptverkehrsstraßen
davon ca. 790 km Straßen in Ballungsräumen in 456 Gemeinden
Haupteisen-
bahnstrecken

ca. 470 km der DB in 156 Gemeinden
ca. 30 km der AKN in 7 Gemeinden

+ U 1 (Norderstedt)

Städte > 20.000 EinwohnerAhrensburg, Bad Oldesloe, Eckernförde, Elmshorn, Flensburg, Geesthacht, Heide, Henstedt-Ulzburg, Husum Itzehoe, Kiel, Lübeck, Neumünster, Norderstedt, Pinneberg, Quickborn, Reinbek, Rendsburg, Schleswig, und Wedel

Ballungsräume

Angesichts der über Gemeinde- und Landesgrenzen hinweg reichenden engen verkehrlichen Verknüpfungen insbesondere im Ballungsraum Hamburg, aber auch Lübeck und Kiel, soll mit Strategien, die die ganzen Ballungsräume umfassen, den Lärmbelastungen entgegen gewirkt werden. Unter Beteiligung der Städte und Gemeinden der Ballungsräume und in Zusammenarbeit mit der Behörde für Umwelt und Energie der Hansestadt Hamburg (BUE) sowie dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung Schleswig-Holstein (MELUND) wurden für den Ballungsraum Hamburg folgende Ziele formuliert:

  • effektive und effiziente Erfüllung des gesetzlichen Auftrages durch einen großräumigen Ansatz und Nutzung von Synergieeffekten,
  • einheitliche Erfassung und Darstellung der Lärmsituation in Lärmkarten,
  • im Ballungsraum abgestimmte Lärmaktionsplanung unter Klärung und - soweit möglich - Ausgleich widersprüchlicher Interessen.

Die Abgrenzung der Ballungsräume erfolgt auf Grundlage der städtebaulichen und funktionalen Zusammenhänge, wie sie z.B. in Regional- und Raumordnungsplänen mit der Abgrenzung der Siedlungsachsen dargestellt werden - zum Teil auch über Gemeinde- und Landesgrenzen hinweg.

Ballungsraum Hamburg

Unter Federführung der Behörde für Umwelt und Energie der Hansestadt Hamburg (BUE) wurde der Europäischen Kommission nach Anhörung der betroffenen Gemeinden die Zusammensetzung des Ballungsraumes Hamburg mitgeteilt. Ihm sind die Städte Ahrensburg, Glinde, Norderstedt, Pinneberg, Reinbek, Schenefeld und Wedel sowie die Gemeinden Barsbüttel, Ellerbek, Großhansdorf, Halstenbek, Oststeinbek, Rellingen und Wentorf bei Hamburg zugeordnet.

Ballungsraum Hamburg Ballungsraum Hamburg (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © LLUR

Ballungsraum Kiel

Im Ballungsraum Kiel arbeiten die Landeshauptstadt Kiel, die Stadt Schwentinental und die Gemeinden Heikendorf, Mönkeberg, Schönkirchen, Molfsee (OT Rammsee und Schulensee), Kronshagen und Altenholz zusammen. Die Lärmkarten im Ballungsraum Kiel wurden von der Landeshauptstadt Kiel ausgearbeitet.

Ballungsraum Lübeck

Der Ballungsraum Lübeck umfasst die baulich und funktional zusammenhängenden Siedlungsgebiete der

  • Hansestadt Lübeck,
  • Gemeinde Stockelsdorf,
  • Gemeinde Ratekau (Ortsteil Seeretz),
  • Stadt Bad Schwartau,
  • Gemeinde Groß Grönau (Stadtgrenze Lübeck bis Klein Grönau)
  • der Gemeinde Lüdersdorf (Ortsteil Herrnburg) in Mecklenburg-Vorpommern.

Der Ballungsraum wurde nach Abstimmung mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern und den betroffenen Städten und Gemeinden 2008 der EU-Kommission mitgeteilt.