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Afrikanische Schweinepest (ASP)

Staatskanzlei

Afrikanische Schweinepest (ASP)

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die Haus- und Wildschweine befällt. Die ASP ist weder auf andere Tierarten noch auf den Menschen übertragbar. Sie verursacht bei Wild- und Hausschweinen nach kurzem, fieberhaftem Krankheitsverlauf eine hohe Sterblichkeit. Es gibt weder Impfstoffe noch Behandlungsmöglichkeiten. Der Verdacht auf ASP ist anzeigepflichtig und unverzüglich dem zuständigen Veterinäramt zu melden.

Das Virus ist ein Vertreter der Gattung Asfivirus, Familie der Asfarviridae ("Asfar" steht für "African swine fever and related" viruses).

Der Erreger wurde vermutlich 2007 aus Afrika nach Georgien über Speisereste eingetragen und hat sich seitdem über die transkaukasischen Länder nach Russland, in die Ukraine und Weißrussland ausgebreitet. Mittlerweile wurde das Virus in Litauen und Polen bei Wildschweinen nachgewiesen. Die Verbreitung kann über die illegale Verfütterung von virushaltigen Speiseresten (indirekte Übertragung) sowie direkt über Wild- und Hausschweine erfolgen. In rohem, auch gefrorenem Fleisch oder gepökelten oder geräucherten Fleischwaren ist das Virus monatelang haltbar. Auch ist eine Übertragung durch virusbehaftete Kleidung und Geräte möglich. Auf diesem Weg kann das Virus über große Entfernungen verbreitet werden.

Häufig gestellte Fragen zur Afrikanischen Schweinepest (Quelle z.T. fli.bund.de) (PDF 171KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Merkblätter mit Hygieneempfehlungen zur Schweinepest für Landwirte, Jäger und Saisonarbeiter

Weitere Informationen zur Schweinepest:

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Friedrich-Loeffler-Institut