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Luftreinhalteplan Norderstedt

© LLUR-LÜSH

Luftreinhalteplan Norderstedt

Messungen der Luft in der Ohechaussee in Norderstedt im Bereich zwischen Ochsenzoller und Ulzburger Straße haben ergeben, dass der Grenzwert für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Außenluft (µg/m³) als Jahresmittelwert überschritten ist. Es ist daher ein Luftreinhalteplan aufzustellen, der geeignete Maßnahmen enthält bzw. beschreibt, um den Zeitraum einer Nichteinhaltung so kurz wie möglich zu halten.

Die Aufstellung des Luftreinhalteplans erfolgt durch das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Scheswig-Holstein (MELUND) unter Beteiligung der Öffentlichkeit. Der Entwurf des Plans lag dazu in der Zeit vom 3. September bis 2. Oktober 2013 zur Einsichtnahme im Rathaus der Stadt Norderstedt und beim Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung - MELUND - in Kiel aus.

Luftreinhalteplan Norderstedt (PDF 3MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Vom 3. September 2013 bis zum 16. Oktober 2013 konnten schriftliche Stellungnahmen und Äußerungen im Rathaus der Stadt Norderstedt oder/und beim Ministerium in Kiel abgegeben bzw. dorthin geschickt werden. Sie wurden bei der weiteren Erarbeitung des Plans angemessen berücksichtigt und unterlagen keiner weiteren Erörterung.

Die Messungen des Jahres 2014 zeigen aber, dass die im Entwurf des Luftreinhalteplans durch den Abschluss der Baumaßnahmen am Knoten Ochsenzoll prognostizierte Verbesserung der Luftqualität in der Ohechaussee nicht eingetreten ist. Der Luftreinhalteplan wurde daher nicht in Kraft gesetzt, sondern befindet sich aktuell in der Überarbeitung.


Aktuelle Messdaten

Die aktuellen Messdaten finden Sie unter Messstation Norderstedt-Ohechaussee

Berichte über die Ergebnisse der Luftschadstoffmessungen in Norderstedt

Die Messergebnisse können in den jährlichen Zusammenfassungen zur Luftqualität in Schleswig-Holstein oder unter "Wie ist die Luft in ... Norderstedt?" abgerufen werden.


Zeitlicher Ablauf der Untersuchungen in Norderstedt

DatumAblauf

30.06.2006 – 13.08.2008;

ab Dez 2010

Kontinuierliche Messungen für Stickstoffdioxid und Feinstaub (PM10) in der Ohechaussee zwischen Ochsenzoller und Ulzburger Straße; Unterbrechung der Messungen wegen Umbau der Ohechausse; im Dezember 2010 Wiederaufnahme der kontinuierlichen Messungen für Stickstoffdioxid
2011Die Messungen ergeben einen Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid von 44 µg/m³. Der seit 2010 geltende Grenzwert beträgt 40 µg/m³.
2012
Im Juni 2012 beginnt die Erarbeitung des Entwurfs eines Luftreinhalteplans für die Ohechaussee unter der Leitung des Ministeriums für Energiwende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Norderstedt und der Lufthygienischen Überwachung Schleswig-Holstein (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume).
Jan - Aug 2013Die Gespräche zwischen den beteiligten Behörden wurden bis August 2013 weitgehend abgeschlossen, so dass die Beteiligung der Öffentlichkeit bei der Aufstellung des Luftreinhalteplans eingeleitet werden kann: Der Entwurf des Luftreinhalteplans wurde in der Zeit vom 3. September - 2. Oktober 2013 öffentlich ausgelegt. Bürger, Verbände und Behörden konnten ihre Stellungnahmen und Äußerungen bis zum 16. Oktober abgeben.
Bekanntmachungstext (Amtsblatt) der Öffentlichen Auslegung des Luftreinhalteplans für die Stadt Norderstedt gemäß § 47 Abs. 5 Bundes-Immissionsschutzgesetz:
Bekanntmachungstext der öffentlichen Auslegung des Luftreinhalteplans Norderstedt (PDF 12KB, Datei ist nicht barrierefrei)
Okt 2013Im Oktober 2013 wird der "Verkehrsknoten Ochsenzoll" fertiggestellt. Die volle Funktionsfähigkeit des Knotens Ochsenzoll sollte soweit eine Verflüssigung des Verkehrs erreichen, dass eine Einhaltung des Jahresmittelwertes für Stickstoffdioxid im Wohnbereich der Straßenrandbebauung (erste Etage) im Jahr 2015 anzunehmen ist.
2014Die Luftschadstoffmessungen in der Norderstedter Ohechaussee werden fortgesetzt. Der Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid beträgt an der Luftmessstation in der Ohechaussee 45 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³).
2015Die Luftschadstoffmessungen in der Norderstedter Ohechaussee werden fortgesetzt. Der Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid beträgt an der Luftmessstation in der Ohechaussee 43 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³).
2016Die Luftschadstoffmessungen in der Norderstedter Ohechaussee werden fortgesetzt. Der vorläufige Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid beträgt an der Luftmessstation in der Ohechaussee 44 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³).


Die Zusammenstellung der in Deutschland vollständig vorliegenden Pläne bietet das Umweltbundesamt an:

Liste der Luftreinhalte- und Aktionspläne in Deutschland


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Luftreinhalteplan Itzehoe

Seit Juli 2000 werden in der Lindenstraße in Itzehoe Messungen von Luftschadstoffen durchgeführt. Im Jahr 2003 ergaben die Messungen für Stickstoffdioxid einen Wert von 66 µg/m³ im Jahresmittel. Der Immissionsgrenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit, der seit dem 1. Januar 2010 einzuhalten ist, beträgt 40 µg/m³; der für das Jahr 2003 festgelegte Summenwert aus Immissionsgrenzwert und Toleranzschwelle betrug 54 µg/m³.

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Luftreinhalteplan Kiel

Messungen der Luft in der Bahnhofstraße in Kiel im Bereich zwischen Schwedendamm und Joachimplatz haben ergeben, dass überprüft werden muss, ob die Einhaltung dieser Werte in der Zukunft sichergestellt ist. Der Luftreinhalteplan Kiel wurde im Juli 2009 durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein in Kraft gesetzt. Die Fortschreibung wird aktuell erarbeitet.

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Luftreinhalteplan Norderstedt

Messungen der Luft in der Ohechaussee in Norderstedt im Bereich zwischen Ochsenzoller und Ulzburger Straße haben ergeben, dass der Grenzwert für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Außenluft (µg/m³) als Jahresmittelwert überschritten ist. Es ist daher ein Luftreinhalteplan aufzustellen, der geeignete Maßnahmen enthält bzw. beschreibt, um den Zeitraum einer Nichteinhaltung so kurz wie möglich zu halten.

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Luftreinhalteplan Ratzeburg

Am 2. Februar 2009 wurde der Luftreinhalteplan Ratzeburg vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein wegen der Überschreitung des Grenzwertes (zuzüglich Toleranzmarge) als Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid in Kraft gesetzt. Die darin beschriebenen Vorhaben konnten erfolgreich umgesetzt werden. Am 1. März 2017 wurden die automatischen Messungen in der Langenbrücker Straße beendet.

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